Corona-Krise im Saarland: Bereits über 8.500 Anträge auf Zuschüsse

Kleinunternehmer im Saarland haben hierzulande bereits mehr als 8.500 Anträge auf Zuschüsse in der Corona-Krise gestellt. Der weitaus überwiegende Teil der Anträge auf Landeshilfe könne bewilligt werden.

Die Corona-Krise hat auch im Saarland für zahlreiche Schließungen gesorgt. Unter anderem kleine Unternehmen können Soforthilfen beantragen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Uwe Zucchi
Die Corona-Krise hat auch im Saarland für zahlreiche Schließungen gesorgt. Unter anderem kleine Unternehmen können Soforthilfen beantragen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Uwe Zucchi

Das Saar-Wirtschaftsministerium teilte am gestrigen Mittwoch (1. April 2020) mit: Über 8.500 Anträge auf Zuschüsse in der Corona-Krise (Soforthilfen) seien hierzulande bereits gestellt worden. Bei etwa 2.000 davon erfolgte ein positiver Bescheid, so „dpa“. Bis Anfang kommender Woche sollten alle diese Anträge abgearbeitet sein, hieß es zudem seitens des Ministeriums.

„Wir versuchen, sehr kulant positiv zu bescheiden – langwierige Vermögensprüfungen oder dergleichen finden nicht statt“, sagte nach Angaben der „dpa“ ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums. Probleme gebe es bislang hauptsächlich nur, wenn beispielsweise Zahlendreher die Zuordnung erschweren.

Die Bearbeitung der neu einlaufenden Anträge für das Bundesprogramm starte am heutigen Donnerstag (2. April 2020). „Bei den Antragstellern sei alles dabei“, meldet „dpa“. Etwa kleine Gastronomien, Künstler oder Friseurläden. Die oberste Priorität sei auch hier die schnelle Bewilligung.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur

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