Ermittlung wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern: Tatverdächtiger lebt im Saarland

Wegen des vielfachen sexuellen Missbrauchs von Kindern laufen derzeit bundesweite Ermittlungen der Polizei. Ein Hinweis auf eine entsprechende Straftat wurde auch an Beamte im Saarland weitergeleitet. Ein Tatverdächtiger lebt demgemäß hierzulande.
In einem Verdachtsfall des sexuellen Missbrauchs von Kindern leiteten die Beamten einen Hinweis auf einen Tatverdächtigen an die Saar-Polizei weiter. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Uwe Zucchi
In einem Verdachtsfall des sexuellen Missbrauchs von Kindern leiteten die Beamten einen Hinweis auf einen Tatverdächtigen an die Saar-Polizei weiter. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Uwe Zucchi
In einem Verdachtsfall des sexuellen Missbrauchs von Kindern leiteten die Beamten einen Hinweis auf einen Tatverdächtigen an die Saar-Polizei weiter. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Uwe Zucchi
In einem Verdachtsfall des sexuellen Missbrauchs von Kindern leiteten die Beamten einen Hinweis auf einen Tatverdächtigen an die Saar-Polizei weiter. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Uwe Zucchi

In einem umfänglichen Verfahren wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern hat die nordrhein-westfälische Polizei derzeit die Ermittlungen übernommen. Unter Leitung der Kölner Polizei wurden bereits 20 Tatverdächtige identifiziert.

Darüber hinaus leiteten die Fahnder Hinweise auf  21 weitere Tatverdächtige an verschiedene Bundesländer weiter. Einer dieser Tatverdächtigen lebt im Saarland. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Köln hervor.

Verdacht des sexuellen Missbrauchs von Kindern

Bekannt ist: In dem von der Polizei sogenannten „Komplex EG Berg“ geht es darum, „den andauernden Missbrauch von Kindern, darunter auch Babys und Kleinkinder, zu beenden„. In diesem Zusammenhang, so die Pressemitteilung, waren in einer ersten Hochphase der Ermittlungen annähernd 350 Polizistinnen und Polizisten rund um die Uhr beschäftigt.

Diese hatten etwa Wohnungen durchsucht sowie Fotos, Videos und Chats ausgewertet. Ebenso kam es zu Vernehmungen von Tatverdächtigen, heißt es. Nach Angaben der Polizei befinden sich alleine in Nordrhein-Westfalen acht Beschuldigte in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

Verwendete Quellen:
– Mitteilung des Polizeipräsidiums Köln, 19.12.2019