Förderanträge ab Freitag möglich: Saarland übernimmt Kosten für Online-Shops von Unternehmen

Das saarländische Wirtschaftsministerium möchte den Einzelhandel bei der Digitalisierung unterstützen und dafür sorgen, dass die Geschäfte nach der Pandemie wieder in Schwung kommen. So werden im Rahmen des Förderprogramms „DigitalStarter Saarland“ beispielsweise Kosten zur Erstellung eines Online-Shops übernommen. Vor allem kleine Betriebe sollen davon profitieren. Förderanträge können bereits ab Freitag (11. Juni 2021) gestellt werden.

Saar-Regierung will Unternehmen bei Digitalisierung unterstützen

Um dem Einzelhandel bei der Digitalisierung zu unterstützen, hat das saarländische Wirtschaftsministerium sein Förderprogramm „DigitalStarter Saarland“ erweitert. Demnach soll der Zugang zum Programm für kleinere Unternehmen erleichtert und die Zuwendungssätze erhöht werden. Laut Angaben des Wirtschaftsministeriums stehen für das Programm nun 3 Millionen Euro zur Verfügung.

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Förderanträge ab Freitag möglich

Saarländische Unternehmen können bereits ab dem kommenden Freitag (11. Juni 2021) einen Förderantrag stellen, um so Geld für wichtige Digitalisierungsschritte zu erhalten. „Egal ob es um den Aufbau eines Online-Shops geht, um den Einkauf von Branchensoftware, Cybersicherheit oder die Weiterbildung der Beschäftigten – das Förderprogramm kommt genau dort an, wo es gebraucht wird. Wir helfen den kleinen und mittleren Unternehmen bei der Digitalisierung und unterstützen bei der wirtschaftlichen Aufholjagd“, so Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger am Dienstag.

Kleine Unternehmen sollen profitieren

Von dem Förderprogramm sollen insbesondere auch kleine Unternehmen profitieren, die wegen der Pandemie derzeit nicht viel Geld haben. „Auch sie sollen in die digitale Infrastruktur und Dienstleistungen investieren können. Deshalb wurde auch der Zugang zum Förderprogramm noch einmal vereinfacht, damit das Geschäft möglichst vieler Unternehmen wieder in Schwung kommt“, heißt es dazu in einer aktuellen Mitteilung des Wirtschaftsministeriums.

Auch kleinere Digitalvorhaben ab einem Projektumfang von 3.000 Euro sind künftig förderfähig. Bisher lag die Bagatellgrenze bei 5.000 Euro. Maximal sind 12.500 Euro an Zuwendungen möglich, vorher waren es 10.000 Euro. Für kleine Unternehmen wurde der Zuwendungssatz von 35 auf 50 Prozent erhöht, für mittlere Unternehmen von 20 auf 30 Prozent.

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Rehlinger will „wirtschaftliche Aufholjagd“ starten

„Das Pandemie-Jahr hat jedem gezeigt, dass die Übermacht digitaler Großkonzerne nicht einfach akzeptiert werden kann. ‚DigitalStarter‘ ist eine Antwort darauf, die Unternehmen zu unterstützen ebenfalls digitale Absatzmärkte zu nutzen“, so Rehlinger. Sie führt weiter aus: „Ich setze auf eine wirtschaftliche Aufholjagd auch des Einzelhandels nach der Pandemie. Ich freue mich über jeden Euro, den die Betriebe jetzt wieder umsetzen. Und deshalb helfen wir den Unternehmen, wo immer es geht, weitere Potenziale zu entdecken und zu heben – wie eben im Digitalen“. 

Verwendete Quellen:
– Informationen des saarländischen Wirtschaftsministeriums vom 08.06.2021

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