Fuchs verirrt sich auf Dach des Saarpark-Centers

Ein kleiner Fuchs hat mitten in Neunkirchen für Aufsehen gesorgt.
Der photogene Fuchs war gegen 9 Uhr auf dem Dach des Saarpark-Centers entdeckt worden. Foto: A. Groß/Feuerwehr Neunkirchen.
Der photogene Fuchs war gegen 9 Uhr auf dem Dach des Saarpark-Centers entdeckt worden. Foto: A. Groß/Feuerwehr Neunkirchen.
Der photogene Fuchs war gegen 9 Uhr auf dem Dach des Saarpark-Centers entdeckt worden. Foto: A. Groß/Feuerwehr Neunkirchen.
Der photogene Fuchs war gegen 9 Uhr auf dem Dach des Saarpark-Centers entdeckt worden. Foto: A. Groß/Feuerwehr Neunkirchen.

Da war wohl jemand besonders neugierig und wollte auf seiner Streife mal einen Blick auf den Stummplatz werfen. Und das aus der Vogelperspektive.

In der Neunkircher Stummstraße, auf dem Glasdach über der Rampe, die in den ersten Stock des Saarpark-Centers führt, saß er nämlich: der kleine Fuchs, den Passanten gestern gegen 9 Uhr dort entdeckten.

Und weil der kleine Kerl keine Anstalten machte, seinen Aussichtspunkt da oben nochmal zu verlassen, waren die Passanten zunächst der Ansicht, er sei verletzt, und alarmierten die Feuerwehr.

Streuner nicht zu fangen
Die rückte dann auch schnell an, und das mit fachkundiger Besatzung. „Es war ein Glücksfall, dass der Einsatzleiter Jäger ist und sich mit Füchsen gut auskennt“, erklärte Feuerwehr-Pressesprecher Christopher Benkert gestern auf Anfrage der Saarbrücker Zeitung.

Der Einsatzleiter erkannte dann auch schnell, dass es sich bei dem Fuchs um ein noch recht junges Tier handelte, das sich bester Gesundheit erfreute. Und weil junge, kleine Füchse nun mal flink und wendig sind, schien es aussichtslos, den Streuner einzufangen.

Also entschieden die Feuerwehrleute, das Tier, „mit sanften Mitteln zu vertreiben, so dass es wieder den Weg zurück in sein Revier fand“, wie Christopher Benkert erläuterte.

Auf Streifzug verirrt?
Das gelang dann auch recht gut, mit Einsatz der Drehleiter, und der kleine Fuchs machte sich auf den Weg in Richtung Christuskirche. Nun sind Füchse in der Innenstadt zwar keine Seltenheit mehr, aber auf dem Center-Dach trifft man sie nicht unbedingt an.

Wie er da hin kam, kann auch Benkert nur vermuten: „Vielleicht war er in der Nacht auf Streifzug durch die Innenstadt und aus Neugier ins Parkaus und über diese Weg auf das Glasdach gelangt.“

Wie dem auch sei, der Fuchs darf sich bei der Feuerwehr bedanken, dass sie ihm aus dieser misslichen Lage half. Das Dach am Center sollte er aber besser meiden.

Mit Verwendung von SZ-Material (Marc Prams).