Gefährliche K.o-Tropfen: Neue Kampagne im Saarland macht auf das Problem aufmerksam

Eine neue Kampagne im Saarland soll jetzt auf die Gefahr von K.o-Tropfen hinweisen. Das ist geplant:
Die Kampagne wurde am Freitag vorgestellt. Foto: Stephan Hett
Die Kampagne wurde am Freitag vorgestellt. Foto: Stephan Hett

Mit Buswerbung sowie mit Teams in Clubs, Diskos oder auf Weihnachtsmärkten soll im Saarland auf die Gefahren von K.o.-Tropfen aufmerksam gemacht werden. Aktionsteams seien in den kommenden Wochen unterwegs und klärten über die Wirkung der Mittel auf, teilten das Sozialministerium und die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Kommunale Frauenbeauftragte am Freitag (25. November 2022) in Saarbrücken mit. Zur neuen Werbekampagne gehörten auch Flyer und Plakate in Schulen und Behörden.

Sozialstaatssekretärin Bettina Altesleben (SPD) sagte nach einer Mitteilung mit Blick auf K.o.-Tropfen: „Sie machen manipulierbar und wehrlos. Nicht selten werden K.o.-Tropfen gezielt eingesetzt, um Sexualstraftaten zu begehen“. Vor allem Mädchen und junge Frauen sind Altesleben zufolge Opfer von sexueller Gewalt, nachdem ihnen unbemerkt solche Tropfen verabreicht wurden.

K.o.-Tropfen bemerkt man oft nicht

K.o.-Tropfen, kurz für Knockout-Tropfen, sind Medikamente, die laut Sozialministerium eine narkotisierende Wirkung haben. Gefährlich an den Mitteln sei vor allem, dass man sie in Mischgetränken kaum schmecken oder riechen kann. Nach dem Erwachen könnten sich die meisten Opfer nicht mehr an die Tat erinnern.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur