Hochwasser im Saarland sorgt für Dutzende Einsätze – Straßensperrungen und mehr

Aufgrund von Dauerregen steigen im Saarland die Pegel von Flüssen und Bächen. In einigen Orten leistet die Feuerwehr bereits Hilfe infolge von Hochwasser. Das ist die aktuelle Lage:

Diese Aufnahme ist im Landkreis Saarlouis entstanden. Foto: BeckerBredel

Hochwasser im Saarland

Nach Angaben des Hochwassermeldedienstes (Stand: Dienstagmorgen) besteht im Saarland teilweise die Warnstufe „kleines Hochwasser“, so etwa an der Blies in St. Wendel-Alsfassen, der Löster in Dagstuhl sowie am Losheimer Bach in Nunkirchen. An einigen Orten haben Feuerwehrleute bereits die Arbeit im Rahmen von ersten Hochwassereinsätzen aufgenommen. Die Übersicht dazu findet ihr an dieser Stelle im Liveticker.

Update für Mittwoch: Über 70 Hochwasser-Einsätze im Saarland – Pegel sinken wieder

16.00 Uhr: „Das Schlimmste ist überstanden“, so die Gemeinde Marpingen

„Das Schlimmste ist überstanden“, teilt die Gemeinde Marpingen mit. „Die Pegel der Bäche in der Gemeinde und vor allem des Alsbaches gehen aktuell zurück“.

15.20 Uhr: Kurzfristige Vollsperrung im Bereich Schattertriesch wegen Überschwemmung

Eine kurzfristige Vollsperrung gibt es nach Angaben des Landesbetriebs für Straßenbau auf der L145 im Bereich zwischen Schattertriesch und der Zufahrt zur Firma Meiser (Gemeinde Schmelz/Landkreis Saarlouis). Der Grund: eine Überschwemmung.

15.00 Uhr: Corona-Teststation in Dirmingen wegen Hochwassergefahr geschlossen

Die Gemeinde Eppelborn auf Facebook: „Folgende Meldung erreichte uns gerade aus Dirmingen: Wegen Hochwassergefahr auf dem Parkplatz am Brühlpark muss die Drive-In-Teststation ab sofort bis auf Weiteres geschlossen werden.“ Man hoffe, am Donnerstag wieder öffnen zu können.

14.40 Uhr: Bereits mehr als 50 Einsätze

Wie der „SR“ berichtet, sind bislang 56 Einsätze im Zusammenhang mit Hochwasser im Saarland gezählt worden. Schwerpunkte seien der Norden und die Mitte des Landes.

14.20 Uhr: Kurzfristige Vollsperrung der L381

Aufgrund von Überschwemmungen und unterspülter Straßenabschnitte führt der Landesbetrieb für Straßenbau eine Vollsperrung der L381 zwischen Mondorf und dem Abgang zur L170 (Landkreis Merzig-Wadern) durch.

Diese Bilder zeigen das Ausmaß der Überschwemmungen im Saarland

14.05 Uhr: Ortsdurchfahrt Walpershofen gesperrt

Die Freiwillige Feuerwehr Riegelsberg auf Facebook: „Achtung: Wegen einer Überflutung der Fahrbahn ist die Ortsdurchfahrt Walpershofen aktuell und bis auf Weiteres voll gesperrt.“

13.55 Uhr: Kurzfristige Vollsperrung der  L127

„Aufgrund von Überschwemmungen muss der Landesbetrieb für Straßenbau kurzfristig auf der L127 zwischen der Kreuzung mit der L260 und der Kreuzung mit der L259 in Höhe der Fischbachweiher (Regionalverband Saarbrücken) eine Vollsperrung einrichten“, so eine aktuelle Mitteilung des Landesbetriebs. Die Umleitung erfolge über die L260 sowie die L259. „Die genaue Dauer der Vollsperrung ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorhersehbar“.

13.30 Uhr: Warnmeldungen vor Hochwasser im Gemeindegebiet Marpingen

Auch der Alsbach in der Gemeinde Marpingen steigt. Im Einsatz sind Feuerwehr, der Bauhof und die Polizei, heißt es seitens der Gemeinde auf Facebook. In Bachnähe sowie im abgesperrten Bereich des Kirmesplatzes soll nicht geparkt werden, so die Bitte.

12.30 Uhr: Fußgängerbrücke in Dirmingen überspült

In der Böllingerstraße in Dirmingen ist derzeit die Fußgängerbrücke überspült, so die Angaben der Feuerwehr.

12.00 Uhr: Vollsperrung der L354 zwischen Leidingen und Ihn

Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) muss aufgrund von Überschwemmungen kurzfristig auf der L354, im Bereich zwischen Leidingen und Ihn (Gemeinde Wallerfangen), eine Vollsperrung einrichten. Darüber informiert aktuell der LfS. „Aufgrund der Kurzfristigkeit der Sperrung kann eine Umleitung nicht ausgeschildert werden“, heißt es. Der örtluche Verkehr soll sich an den „lokalen Verkehrsschildern“ orientieren.

11.10 Uhr: Fahrbahn in Habach überschwemmt

In der Eppelborner Straße in Habach ist derzeit die Fahrbahn überschwemmt, so die Feuerwehr Eppelborn auf Facebook. Unter dem Stichwort „Technische Hilfe klein“ sind Helfer:innen laut Mitteilung vor Ort.

11.00 Uhr: Einsätze im Landkreis St. Wendel

Wie Kreisbrandinspekteurs Dirk Schäfer (Landkreis St. Wendel) aktuell mitteilt, sind Feuerwehrkräfte laut jüngstem Stand in vier Kommunen des Kreises ausgerückt. Der Grund: Hochwasser. Das geht aus einem „SZ“-Bericht hervor. Betroffenen seien derzeit die Gemeinden Tholey, Marpingen, Nohfelden sowie Nonnweiler. „Blaulichtreport Saarland“ zufolge droht in Tholey momentan ein „regelrechter Sturzbach“ das Restaurant „Adams-Mühle“ zu überfluten. Das zeige ein Video.

11.00 Uhr: Wohnhaus in Illingen durch Wasser bedroht

Technische Hilfe leistet auch die Feuerwehr in Illingen. Hier droht ein Bach auf ein Wohnhaus überzutreten, so die Angaben des Löschbezirks Illingen.

10.50 Uhr: Hochwasser-Warnung in Nohfelden

In Nohfelden liegt der Stand der Nahe bei über 210 cm. „Der Pegel der Nahe in Nohfelden hat die Hochwassermeldehöhe 3 erreicht“, so ein Facebook-Beitrag in der Gruppe „112 Nohfelden Aktuell“. Es wird um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

10.40 Uhr: Hochwasser im Stadtgebiet Lebach

Auf Facebook informiert die Feuerwehr der Stadt Lebach: „Hochwasser im Stadtgebiet“. Derzeit werden den Angaben zufolge „eine erhöhte Anzahl an Einsätzen im Stadtgebiet abgearbeitet“. Dabei gehe man priorisiert vor. In der Feuerwehr Lebach sei dazu eine örtliche Einsatzleitung eingerichtet worden. Diese koordiniere zwei Abschnitte im Stadtgebiet. „Vermeiden Sie unnötige Autofahrten“, teilten die Kräfte mit.

10.30 Uhr: Straßensperrungen wegen Hochwasser in Schmelz

Ebenso auf Facebook teilte die Gemeinde Schmelz mit: „Straßensperrungen aufgrund der aktuellen Hochwasserlage„. Demnach steige der Pegel der Prims. Bis auf Weiteres seien folgende Straßen gesperrt:

  • Hüttenstraße
  • Verbindungsstraße zwischen Hüttersdorf (Fischerstraße) und Schmelz (Fichtenstraße)

Verwendete Quellen:
– eigener Bericht
– eigene Recherche
– Saarbrücker Zeitung
– Saarländischer Rundfunk
– Hochwassermeldezentrale
– Deutscher Wetterdienst