Hotel- und Gaststättenverband Saar begrüßt Corona-Öffnungsmodell

Der saarländische Hotel- und Gaststättenverband Dehoga hat Öffnungen mit verstärktem Testen in der Corona-Pandemie im Bundesland begrüßt. Leider lasse die derzeitige Sieben-Tage-Inzidenz wohl weniger Spielraum als erhofft.

Gäste werden im Außenbereich einer Gastronomie in der Saarbrücker Innenstadt bedient. Seit dem heutigen Dienstag dürfen Gastronom:innen im Rahmen des "Saarland-Modells" unter Auflagen ihre Außengastronomie wieder öffnen. Foto: dpa-Bildfunk/Oliver Dietze
Gäste werden im Außenbereich einer Gastronomie in der Saarbrücker Innenstadt bedient. Seit dem heutigen Dienstag dürfen Gastronom:innen im Rahmen des „Saarland-Modells“ unter Auflagen ihre Außengastronomie wieder öffnen. Foto: dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

Dehoga begrüßt Corona-Öffnungsmodell im Saarland

„Wir sind sehr froh, dass es statt ständigem Lockdown jetzt zu einem Paradigmenwechsel kommt“, sagte Frank Hohrath, Hauptgeschäftsführer des saarländischen Hotel- und Gaststättenverband Dehoga, zur Deutschen Presse-Agentur. Es gehe aus Verbandssicht um ein verantwortungsvolles Öffnen unter dem Motto „Testen, Impfen, Öffnen“. Dabei sei zu hoffen, dass der Versuch insgesamt aufgehe, so Hohrath.

Inzidenz lasse wenig Spielraum

Leider lasse die derzeitige Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen binnen einer Woche, von etwa 91 im Saarland wohl weniger Spielraum als erhofft – vor allem, was die Länge der Öffnungen angehe. „Es muss sich wirtschaftlich lohnen, und da ist das derzeitige Wetter ein Spielverderber. Dass das Wetter leider nicht gut aussieht für die Außengastronomie, ist schlicht Pech.“ Es sei aber bereits viel wert, dass Betriebe selbst entscheiden könnten. „Das ist ein echter Quantensprung.“

Dehoga-Umfrage im Saarland

In einer Dehoga-Umfrage im Saarland hätten unlängst 18 Prozent der Mitglieder gesagt, sie wollten bereits am ersten Tag am Dienstag öffnen, falls das Wetter mitspiele. 20 Prozent sprachen von einer möglichen Öffnung innerhalb der ersten Woche, während 60 Prozent den Zeitpunkt als zu früh bezeichneten. Die Situation sei insgesamt noch unsicher, auch mit Blick auf das Wetter, meinte Hohrath. „Auf und zu ist betriebswirtschaftlicher Irrsinn.“

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur

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