Hunde-Beißstatistik: Mischlinge verletzten im Saarland die meisten Menschen

Im vergangenen Jahr wurden im Saarland 31 Menschen von Mischlingen gebissen. Auch andere Hunde wurden von ihren Artgenossen verletzt. Vor allem eine Rasse biss besonders häufig zu.
Im Saarland waren vor allem Mischlinge und Schäferhunde für Verletzungen verantwortlich. Symbolfoto: Soeren Stache/dpa-Bildfunk
Im Saarland waren vor allem Mischlinge und Schäferhunde für Verletzungen verantwortlich. Symbolfoto: Soeren Stache/dpa-Bildfunk
Im Saarland waren vor allem Mischlinge und Schäferhunde für Verletzungen verantwortlich. Symbolfoto: Soeren Stache/dpa-Bildfunk
Im Saarland waren vor allem Mischlinge und Schäferhunde für Verletzungen verantwortlich. Symbolfoto: Soeren Stache/dpa-Bildfunk

Von den 31 Menschen, die von Mischlingshunden verwundet wurden, erlitten drei schwere Verletzungen. Die Tiere töteten darüber hinaus vier Artgenossen. Das berichtet der „SR“.

Schäferhunde besonders auffällig

Unter den Rassehunden fallen vor allem Schäferhunde auf. Elf Menschen wurden 2018 von ihnen verletzt, zwei Hunde getötet. Seit 15 Jahren führt die Rasse die Statistik im Saarland an. Obwohl Schäferhunde in den vergangenen Jahren deutschlandweit für mehr Verletzungen verantwortlich waren als Hunde, die als potenziell gefährlich klassifiziert werden, gehören sie nicht zu den „Listenhunden“.

Die Zahl der Bissattacken stieg seit 2010 an. Waren es damals noch 51 Angriffe auf Menschen, wurden 2016 83 solcher Vorfälle im Saarland gemeldet. Mischlinge und Schäferhunde führten die Listen jedoch stets an. 

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
Landtag des Saarlandes
• eigene Recherche