Jusos fordern Öffnung von Clubs und Discos im Saarland

Die Jusos im Saarland fordern die Landesregierung auf, Öffnungsperspektiven für Clubs und Discotheken zu schaffen. Vorbild könnte Rheinland-Pfalz sein.
Die Jusos im Saarland fordern, dass die Clubs und Discos wieder öffnen dürfen. Achivfoto (Blau, Februar 2020): Andreas Noll/SOL.DE
Die Clubs im Saarland sind wieder geöffnet. Foto: Andreas Noll/SOL.DE
Die Jusos im Saarland fordern, dass die Clubs und Discos wieder öffnen dürfen. Achivfoto (Blau, Februar 2020): Andreas Noll/SOL.DE
Die Clubs im Saarland sind wieder geöffnet. Foto: Andreas Noll/SOL.DE

„Jugendkultur wieder aufleben lassen!“, appellieren die Jusos im Saarland in einer Mitteilung auf Facebook. In der Pandemie seien Kinder und Jugendliche trotz vermeintlich höchster Priorität oft nur in ihrer Rolle als Schüler:innen betrachtet worden. Der außerschulische Bereich dagegen würde ausgeblendet. Daher brauche es Öffnungsschritte für die Jugendkultur

Clubs und Discos für Getestete, Geimpfte und Genesene öffnen

„Wir fordern, dass mit guten Lüftungsanlagen der Zutritt für Geimpfte, Genesene oder Getestete in saarländischen Clubs und Discos wieder möglich ist“, so die Jusos. Vorbild könnte hier Rheinland-Pfalz sein, wo Tanzlokale unter diesen Voraussetzungen und einer Obergrenze von 350 Personen wieder öffnen dürfen. Mit guten Hygienekonzepten sollten darüber hinaus laut Jusos auch Konzerte, Festivals, sowie Sport- und Kulturevents für diesen Personenkreis stattfinden.

Öffnungen würden auch Betreiber:innen entlasten

Das letzte Jahr sei insbesondere für junge Menschen entbehrungsreich gewesen, so die Jusos. „Sofern sinkende Inzidenzen es zulassen, ist es nun an der Zeit ihnen Freiheiten und somit Lebensqualität zurückzugeben.“ Dabei ginge es nicht nur um das bloße Feiern, sondern um Jugendkultur. Zudem würde die Öffnung der Clubs auch die Betreiber:innen entlasten, die unter der anhaltenden Betriebsuntersagung leiden. 

Verwendete Quellen:
– Mitteilung der Jusos auf Facebook
– Eigener Artikel