Omikron-Ausbruch in St. Wendel wohl größer als gedacht: Landkreis meldet weitere Corona-Fälle

Nach dem größeren Omikron-Ausbruch in einer Gaststätte in St. Wendel sind inzwischen zahlreiche weitere Corona-Fälle bekannt geworden, die im Zusammenhang mit den Fällen in der Kneipe stehen. Was bislang dazu bekannt ist:

In St. Wendel ist ein größerer Omikron-Ausbruch zu verzeichnen, der auf zwei Gaststätten zurückzuführen ist. Symbolfotos: picture alliance/dpa/ZUMA Wire | Paulo Lopes picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Sri Loganathan

Größerer Omikron-Ausbruch in St. Wendel 

Bereits am Freitag (31. Dezember 2021) ist ein größerer Omikron-Ausbruch in einer Gaststätte in St. Wendel bekannt geworden: „Omikron-Ausbruch in St. Wendeler Gaststätte – mehr als ein Dutzend Fälle“. Wie der Landkreis St. Wendel an Silvester mitteilte, hatte ein Corona-Infizierter am Abend des 26. auf den 27. Dezember einem Gastronomiebetrieb in St. Wendel gearbeitet.

Update vom Dienstag (04.01.2022): Nach Omikron-Ausbruch in St. Wendeler Kneipen – viele weitere Fälle festgestellt

Seine Ansteckung wurde dem Gesundheitsamt am Donnerstag (30. Dezember 2021) gemeldet. Daraufhin wurden auch mehrere Gäste der Gaststätte positiv auf das Coronavirus getestet worden. 15 von ihnen waren dabei mit der Omikron-Variante infiziert. Bei sechs weiteren bestand der Verdacht. Ob der Mitarbeiter die Gäste mit der Corona-Variante angesteckt hat oder ob das Ausbruchsgeschehen auf einen der Gäste zurückzuführen ist, ist nicht bekannt.

Aufruf zum Testen deckt weitere Corona-Fälle auf

Daraufhin hatte der Landkreis St. Wendel alle Personen, die am Abend des 26. Dezembers 2021 in einer St. Wendeler Kneipe unterwegs gewesen sind, dazu aufgerufen, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. Wie das St. Wendeler Landratsamt am heutigen Sonntag (2. Januar 2022) mitteilte, ist das Ausbruchsgeschehen in der St. Wendeler Gastroszene noch größer als ursprünglich angenommen.

Gesundheitsamt meldet 17 positive PCR-Tests

So seien am heutigen Sonntag 17 weitere positive PCR-Tests beim Gesundheitsamt eingegangen, die auf Besuche in St. Wendeler Gaststätten zurückzuführen seien. Ob es sich dabei auch um Fälle der Omikron-Variante handelt, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Das Landratsamt spricht derzeit von insgesamt 34 Betroffenen.

Infizierte überwiegend im Alter zwischen 18 und 35 Jahren

Wie der „SR“ berichtet, sollen die Infizierten überwiegend aus dem Landkreis St. Wendel stammen und vorwiegend der Altersgruppe zwischen 18 und 35 Jahren angehören. Sie zeigten keine schweren Krankheitsverläufe, sondern wiesen allenfalls Erkältungssymptome auf. Das Ausbruchsgeschehen sei nach jetzigen Erkenntnissen auf zwei St. Wendeler Kneipen zurückzuführen. Dass auch weitere Gaststätten betroffen sind, könne aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

Verwendete Quellen:
– Angaben des Landkreises St. Wendel
– eigener Bericht
– Bericht des „SR“