Nach Omikron-Ausbruch in St. Wendeler Kneipen: Viele weitere Fälle festgestellt

Nach dem größeren Omikron-Ausbruch in St. Wendel sind mittlerweile weitere Corona-Fälle festgestellt geworden, die in einem entsprechenden Zusammenhang mit der Kneipenszene stehen. Das ist der aktuelle Stand:

In St. Wendel ist ein größerer Omikron-Ausbruch zu verzeichnen, der auf zwei Gaststätten zurückzuführen ist. Symbolfotos: (links) picture alliance/dpa/ZUMA Wire/Paulo Lopes | (rechts) dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow

Ende Dezember 2021 war ein größerer Omikron-Ausbruch in der St. Wendeler Kneipenszene bekannt geworden. Den Angaben des Landkreises zufolge hatte in der Nacht zum 27. Dezember zunächst ein Corona-Infizierter in einem Gastronomiebetrieb in St. Wendel gearbeitet. Auch Gäste wurden in der Folge positiv auf das Coronavirus getestet. Dabei war ebenso die Omikron-Variante festgestellt worden. Wie der „SR“ jetzt berichtet, hat sich das Coronacluster weiter ausgeweitet.

St. Wendel: Omikron-Ausbruch in Kneipen – Weitere Fälle festgestellt

Nach aktuellem Stand sind im Zusammenhang mit dem Ausbruch in der St. Wendeler Kneipenszene 61 Personen positiv getestet worden, wie aus dem Medienbericht hervorgeht. 22 Menschen davon sollen sich mit der Omikron-Variante infiziert haben. Am gestrigen Montag (3. Januar 2022) seien noch 34 Coronafälle (17 davon Omikron) gemeldet worden. Laut Rundfunksender gehen die Zahlen auf eine Meldung des Landratsamts zurück. Allerdings könnten die aktuellen Zahlen noch steigen. Der Grund: Die Proben müssten sequenziert werden, erst dann könne Omikron mit Sicherheit festgestellt werden. Eine Sequenzierung dauere allerdings länger als eine PCR-Auswertung.

Ausbruch vor allem in zwei Kneipen in St. Wendel

Dem „SR“ zufolge bezieht sich das aktuelle Omikron-Geschehen vor allem auf zwei Kneipen in der St. Wendeler City. Vermutlich hätten sich die Personen am zweiten Weihnachtsfeiertag infiziert. Eine Kontaktierung der Betroffenen sei schnell erfolgt, denn zahlreiche Besucher:innen hätten die Luca-App verwendet.

Bei den infizierten Personen (die bis Montag bekannten 34 Fälle) soll es sich vorwiegend um Menschen in der Altersgruppe von 18 bis 35 Jahren handeln. Schwere Krankheitsverläufe habe es bei ihnen bislang nicht gegeben; die Menschen wiesen allenfalls Erkältungssymptome auf.

Verwendete Quellen:
– eigene Berichte
– Saarländischer Rundfunk