Losheim am See: Rettungsdienst muss wegen Schusswaffe aus Wohnung flüchten

Am frühen Samstagmorgen (04. Januar 2020) mussten Rettungskräfte des DRK einen Einsatz in Losheim am See abbrechen, da der zu behandelnde Patient im Besitz einer Schusswaffe war.
DRK-Rettungskräfte müssen in Losheim am See einen Einsatz wegen einer Schusswaffe abbrechen. Symbolfoto: Marcel Kusch/dpa-Bildfunk
DRK-Rettungskräfte müssen in Losheim am See einen Einsatz wegen einer Schusswaffe abbrechen. Symbolfoto: Marcel Kusch/dpa-Bildfunk
DRK-Rettungskräfte müssen in Losheim am See einen Einsatz wegen einer Schusswaffe abbrechen. Symbolfoto: Marcel Kusch/dpa-Bildfunk
DRK-Rettungskräfte müssen in Losheim am See einen Einsatz wegen einer Schusswaffe abbrechen. Symbolfoto: Marcel Kusch/dpa-Bildfunk

Am gestrigen Samstag wurde ein Rettungswagen des DRK gegen 06.40 Uhr zu einem Einsatz in Losheim am See alarmiert. Vor Ort wurde ein 46-jähriger Mann angetroffen, der über Bauchschmerzen klagte. 

Rettungskräfte müssen aus Wohnung flüchten

Laut Angaben der Polizei zeigte sich der Patient von Beginn an „absolut unkooperativ“ gegenüber den Mitarbeitern des DRK. Als der 46-Jährige schließlich einen Schrank öffnete, aus dem eine Schusswaffe fiel, flüchteten die Rettungskräfte aus der Wohnung und alarmierten die Polizei.

Die Polizeibeamten der Polizeiinspektion Nordsaarland nahmen mit der sich in der Wohnung befindlichen Mutter des Patienten telefonischen Kontakt auf. Diese hatte die Kleinkaliberpistole inzwischen an sich genommen und übergab die Waffe der Polizei. Der Patient wurde laut Angaben der Polizei anschließend in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.

Weitere Munition in Zimmer des Mannes gefunden

Wie die Polizei mitteilt, fanden die Beamten nach weiterer Überprüfung der Wohnung noch eine Vielzahl an Munition für verschiedene Waffen. Der 46-Jährige besitzt jedoch keine Waffenerlaubnis.

Verwendete Quellen:
– Mitteilung der Polizei Nordsaarland vom 04.01.2020