Ministerpräsident Hans: Die Krise ist auch 2021 nicht vorbei

Nach Ansicht des saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans wird die Corona-Krise auch im Jahr 2021 noch nicht vorbei sein. Vielmehr würden dann erst viele Wunden zutage treten, die die Pandemie geschlagen habe.
Nach Ansicht von Ministerpräsident Tobias Hans wird die Corona-Krise auch 2021 nicht vorbei sein. Foto: BeckerBredel
Nach Ansicht von Ministerpräsident Tobias Hans wird die Corona-Krise auch 2021 nicht vorbei sein. Foto: BeckerBredel
Nach Ansicht von Ministerpräsident Tobias Hans wird die Corona-Krise auch 2021 nicht vorbei sein. Foto: BeckerBredel
Nach Ansicht von Ministerpräsident Tobias Hans wird die Corona-Krise auch 2021 nicht vorbei sein. Foto: BeckerBredel

Tobias Hans: Corona-Krise auch 2021 nicht vorbei

Die Corona-Krise wird nach Ansicht des saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans (CDU) im Jahr 2021 noch nicht vorbei sein. „Es ist völlig klar, dass die kommenden Wochen und Monate, die jetzt folgen, schwierig sind“, erklärte Hans er am heutigen Dienstagmorgen im saarländischen Landtag bei einer Debatte über den Landeshaushalt für die Jahre 2021 und 2022.

Hans erwartet „weitere Wunden“

„Wenn wir 2021 die Herrschaft über das Coronavirus gewinnen sollten, dann heißt das noch lange nicht, dass wir aus dem Krisenmodus herauskommen. Dann heißt das noch lange nicht, dass diese Krise bewältigt ist“, betonte der Ministerpräsident. Hans mahnt weiter: „Ganz im Gegenteil: Die Wunden, die diese Pandemie geschlagen hat, die werden dann offen zutage treten„.

Es werde dann besonders darum gehen, den Strukturwandel im Saarland beschleunigt voranzutreiben. Laut Hans sei es zudem völlig klar, dass man bei allen Fortschritten, die man in der Bekämpfung der Pandemie erzielt habe, auch immer wieder Rückschritte erleiden müsse. Die aktuellen Zahlen, „die können uns nicht positiv stimmen“, so der Politiker.

Saarland will Krise mit Investitionen entgegenwirken

Der saarländische Ministerpräsident betonte, dass es richtig und wichtig sei, als Land jetzt mehr Geld zu investieren als normalerweise: „In der Phase der Pandemie ist es notwendig, dass Bund und Länder heftig Geld in die Hand nehmen, um betroffenen Wirtschaftszweigen zu helfen“. Deshalb halte die Landesregierung an ihrer Investitionsoffensive fest. Das Gebot der Stunde laute aktuell investieren. 

Der Kritik des Linke-Fraktionsvorsitzenden Oskar Lafontaine an zu geringen Investitionen im Saarland widersprach Hans vehement. Im Vergleich zu den finanzschwächeren westdeutschen Flächenländern liege das Saarland „in einem ordentlichen Mittelfeld“. Hans betonte: „Wir wollen, dass die Menschen, wenn diese Pandemie überstanden ist, nicht schlechter dastehen als die Menschen in anderen Bundesländern“.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur