Diese Saarland-Verbindungen sind morgen vom Bahnstreik betroffen

Reisende und Pendler:innen müssen auch im Saarland von diesem Donnerstag (2. September 2021) an, ab 02.00 Uhr, mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen. Grund ist ein Streik bei der Deutschen Bahn. Insbesondere diese Strecken sind betroffen:

Die Deutsche Bahn will beim Streik deutschlandweit rund ein Viertel des normalen Fahrplans im Fernverkehr anbieten. Foto: dpa-Bildfunk/ Sebastian Kahnert

Erneut Streik bei der Deutschen Bahn

Wegen des Streiks bei der Deutschen Bahn müssen Pendler:innen und Reisende auch im Saarland von diesem Donnerstag (02.00 Uhr) an mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat angekündigt, bis Dienstagnacht zu streiken.

Im Saarland betroffene Strecken

Im Saarland – und in Rheinland-Pfalz – sind sowohl der Regional- als auch der S-Bahnverkehr stark betroffen. So fahren nach Angaben der Deutschen Bahn auf der Strecke zwischen Homburg und Neckargemünd nur Züge der Linie S1. Zwischen Germersheim und Karlsruhe sind nur Züge der Linie S3 unterwegs. Verbindungen der Linien S2 und S4 entfallen komplett.

Auch der übrige Regionalverkehr der Deutschen Bahn sowie der Fernverkehr werden stark eingeschränkt sein. Bei manchen Linien wird der Takt stark ausgedünnt oder sie entfallen an den Streiktagen komplett. Nicht betroffen vom Streik sind dagegen Linien, die von anderen Bahnunternehmen bedient werden, etwa Vias oder Vlexx.

Ersatzfahrplan auch in App und Co.

Die Deutsche Bahn will beim Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) deutschlandweit rund ein Viertel des normalen Fahrplans im Fernverkehr anbieten. Bahnreisende sollten sich vor Fahrtantritt auf der Internetseite bahn.de über ihre Verbindungen informieren. Ab dem heutigen Mittwoch (1. September 2021), um 14.00 Uhr, sei der Ersatzfahrplan auch in der Reiseauskunft und in der App der Deutschen Bahn abrufbar. Die Deutsche Bahn hat außerdem eine kostenfreie Hotline eingerichtet, Tel. (08000)996-633. Die Bahn hat dazu aufgerufen, nicht unbedingt notwendige Reisen mit Fernverkehrszügen zu verschieben.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur