Nach Kusel-Morden: Scholz besucht Kollegen von Yasmin B. und Alexander K.

Bundeskanzler Olaf Scholz war am heutigen Freitag (18. März 2022) im Saarland und Rheinland-Pfalz zu Besuch. In Kaiserslautern besuchte er auch das Polizeipräsidium Westpfalz, das bei den Kusel-Morden Ende Januar einen Kollegen und eine Kollegin verloren hatte.
Kanzler Olaf Scholz (SPD) besuchte das Polizeipräsidium Westpfalz und trug sich in die Kondolenzbücher der Familien der beiden ermordeten Polizeikräfte ein. Foto: Uwe Anspach/dpa-Bildfunk
Kanzler Olaf Scholz (SPD) besuchte das Polizeipräsidium Westpfalz und trug sich in die Kondolenzbücher der Familien der beiden ermordeten Polizeikräfte ein. Foto: Uwe Anspach/dpa-Bildfunk

Gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz besuchte Olaf Scholz (SPD) heute das Polizeipräsidium Westpfalz. Der Kanzler würdigte damit die Arbeit der Polizeibeamt:innen in Zeiten der Pandemie. Zudem trug er sich in die Kondolenzbücher für die Familien von Polizeikommissaranwärterin Yasmin B. und Kommissar Alexander K. ein. Die beiden waren am 31. Januar bei einer Kontrolle erschossen worden. Scholz zeigte sich tief bestürzt über dieses schreckliche Ereignis.

Polizeipräsident Michael Denne und Polizeivizepräsident Heiner Schmolz informierten den Bundeskanzler im Anschluss über die Herausforderungen für die Polizei während der Corona-Pandemie. Dabei ging es etwa um die Umstellung der Organisationsstruktur zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes und auch die sogenannten Montagsspaziergänge. Der Schwerpunkt des Besuchs lag jedoch im direkten Austausch mit Polizist:innen. So habe Scholz das Gespräch mit Einsatzkräften der Schutz- und Kriminalpolizei gesucht, um Wertschätzung für ihren Einsatz auszudrücken. Dabei informierte sich der Kanzler über den Arbeitsalltag der Beamt:innen. 

Verwendete Quellen:
– Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Westpfalz