Nach Messerstecherei in Saarbrücken: Anklage wegen versuchten Totschlags

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken wirft einem 20 und einem 23-Jährigen vor, im Januar mehrfach auf einen Mann eingestochen zu haben. Das sind die Details zu der blutigen Tat.
Eine Ausgabe des Strafrechts liegt im Gerichtssaal. (Symbolfoto)
Eine Ausgabe des Strafrechts liegt im Gerichtssaal. (Symbolfoto)
Eine Ausgabe des Strafrechts liegt im Gerichtssaal. (Symbolfoto)
Eine Ausgabe des Strafrechts liegt im Gerichtssaal. (Symbolfoto)

Die beiden Angeklagten sollen sich am Tag der Tat mit Bekannten in der Saarbrücker Kaiserstraße aufgehalten haben. Gegen 20 Uhr trafen sie auf eine zweite Gruppe. Und mit einem Mann aus dieser zweiten Gruppe gerieten die beiden Beschuldigten schließlich in einen Streit. 

Im Verlauf der Auseinandersetzung sollen sie dann mit Messern insgesamt zehn Mal auf das Opfer eingestochen haben – unter anderem auch in den Hals und Rücken. 

Die dazugehörige Gruppe des Mannes konnte ihn jedoch rechtzeitig zur Polizeiinspektion Saarbrücken St. Johann bringen. Von dort aus wurde der Verletzte ins Klinikum Saarbrücken gebracht. Die Notärzte konnten sein Leben retten. 

Derzeit gibt ein der beiden Täter teilweise zu, die Tat begangen zu haben. Der zweite Täter bestreitet die Messerstecherei.