Bundespolizei Saarbrücken verhaftet Mörder aus Österreich nach Einreise mit Flixbus

Eine Reise mit dem Flixbus wurde einem wegen Mordes verurteilten Österreicher am heutigen Donnerstag (4. Januar 2024) zum Verhängnis. Da er entgegen seiner Auflagen nach Deutschland einreiste, wurde er von der Bundespolizei verhaftet.
Ein Polizist legt einem Festgenommenen Handschellen an. Symbolfoto: Pixabay
Ein Polizist legt einem Festgenommenen Handschellen an. Symbolfoto: Pixabay
Ein Polizist legt einem Festgenommenen Handschellen an. Symbolfoto: Pixabay
Ein Polizist legt einem Festgenommenen Handschellen an. Symbolfoto: Pixabay

Bundespolizei überprüft aus Frankreich eingereisten Flixbus

Beamt:innen der Bundespolizeiinspektion Saarbrücken kontrollierten in den frühen Morgenstunden des heutigen Donnerstags (4. Januar 2024) einen Flixbus am Zentralen Omnibusbahnhof der Landeshauptstadt. Dieser war aus Frankreich nach Deutschland eingereist.

Österreicher 1993 wegen Mordes verurteilt

Bei der Überprüfung der Reisenden fiel den Einsatzkräften ein 56-jähriger, österreichischer Staatsangehöriger auf. Dem polizeilichen Informationssystem zufolge lag gegen diesen ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München I wegen Mordes vor. Der Österreicher war im Jahr 1993 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe rechtskräftig verurteilt worden. Er verbüßte 12 Jahre seiner Haft in Deutschland. Daraufhin wurde er nach Österreich abgeschoben.

Verstoß gegen Einreise-Verbot bringt Mann wieder ins Gefängnis

Die Auflage: Der Mann darf die Bundesrepublik Deutschland nicht mehr betreten, sonst droht ihm eine erneute Inhaftierung. Da der 56-Jährige diese Vorgabe mit seiner Flixbus-Einreise brach, muss er nun den Rest seiner lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes in einer deutschen Justizvollzugsanstalt verbüßen.

Verwendete Quellen:
– Pressemitteilung der Bundespolizei