Saar-Polizei nimmt untergetauchten Sexualstraftäter in Dillingen fest

Am heutigen Mittwoch (10. Juni 2020) haben Zielfahnder des saarländischen Landespolizeipräsidiums einen verurteilten Sexualstraftäter in Dillingen festgenommen. Der Mann war seit Februar untergetaucht.
Die Polizei hat am heutigen Mittwoch (10.06.2020) einen untergetauchten Sexualstraftäter in Dillingen festgenommen. Symbolfoto: Johannes Neudecker/dpa
Die Polizei hat am heutigen Mittwoch (10.06.2020) einen untergetauchten Sexualstraftäter in Dillingen festgenommen. Symbolfoto: Johannes Neudecker/dpa
Die Polizei hat am heutigen Mittwoch (10.06.2020) einen untergetauchten Sexualstraftäter in Dillingen festgenommen. Symbolfoto: Johannes Neudecker/dpa
Die Polizei hat am heutigen Mittwoch (10.06.2020) einen untergetauchten Sexualstraftäter in Dillingen festgenommen. Symbolfoto: Johannes Neudecker/dpa

Untergetauchter Sexualstraftäter in Dillingen festgenommen

Am Mittwochvormittag konnten die Zielfahnder des saarländischen Landespolizeipräsidiums einen 38-jährigen, verurteilten Sexualstraftäter in Dillingen festnehmen. Er wurde inzwischen in die Justizvollzugsanstalt Saarbrücken eingeliefert.

Sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen

Der Festgenommene war bereits im September 2019 vom Landgericht Saarbrücken wegen sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. Nach Rechtsgültigkeit des Urteils im Februar 2020 und Zustellung der Strafantrittsladung, tauchte der 38-Jährige ab. Hierbei wechselte er laut Angaben der Polizei mehrfach seinen Wohnort, ohne seinen Meldeverpflichtungen nachzukommen. Intensive Ermittlungen brachten die Zielfahnder nun auf die Spur des Sexualstraftäters. Er konnte schließlich in einer Wohnung in der Dillinger Innenstadt lokalisiert werden, wo er sich mit seiner Ehefrau aufhielt. Behördlich angemeldet hatte sich das Ehepaar auch hier nicht.

Der Gesuchte ließ sich am heutigen Mittwoch von den Beamten widerstandslos festnehmen und verbüßt nun seine fünfjährige Haftstrafe.

Verwendete Quellen:
– Mitteilung des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes vom 10.06.2020