Saarländische Polizeigewerkschaft: Freie Impfkapazitäten der Polizei anbieten

Der saarländische Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) hat am heutigen Freitag (12. Februar 2021) vorgeschlagen, übrig gebliebene Covid-19-Impfdosen im Saarland den Polizist:innen anzubieten. Diese seien in ihren Diensten besonders ansteckungsgefährdet.

Polizeigewerkschaft will Impfmittel für Polizist:innen

Sascha Alles, der saarländische Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) hat vorgeschlagen, bereits verplante, aber übrig gebliebene Impfmittel im Saarland den Polizist:innen des Landes anzubieten. Die DPolG erklärt, dass immer wieder Impfmittel übrig blieben, die vernichtet werden müssten, wenn sie nicht rechtzeitig verausgabt werden können.

Polizist:innen laut Gewerkschaft besonders gefährdet

Bevor man die übrig gebliebenen Covid-19-Impfstoffe ungenutzt lässt, sollte man impfbereiten Polizist:innen die Möglichkeit geben, sich impfen zu lassen. „Es macht aus unserer Sicht sogar doppelt Sinn, diese freien Impfdosen der Polizei anzubieten“ erklärt der Landesvorsitzende der DPolG. „Denn wir sehen gerade, dass die operativ tätigen Kolleg:innen besonders gefährdet sind, sich anzustecken und diese sind 24/7 im Dienst und somit relativ kurzfristig erreichbar„, so Alles weiter.

Der Landesvorsitzende der Polizeigewerkschaft sieht die Verteilung der Impfdosen an die Polizei als idealen Weg, um den Polizist:innen erste Impfungen bereits jetzt zu ermöglichen.

Verwendete Quellen:
– Mitteilung der saarländischen Landesgeschäftsstelle der Deutschen Polizeigewerkschaft vom 12.02.2021