Schröder-Insolvenz: Diesen weiteren Filialen droht nun die Schließung

Nachdem Schröder am Donnerstag (27. Juni 2019) mit der Schließung von Filialen in Saarbrücken und Neunkirchen begann, droht nun weiteren Ablegern des Fleischwarenherstellers das gleiche Schicksal.
Weiteren Schröder-Filialen droht die Schließung. Hier zu sehen: Die bereits geschlossene Verkaufsstelle in der Saarbrücker Discontopassage. Foto: BeckerBredel
Weiteren Schröder-Filialen droht die Schließung. Hier zu sehen: Die bereits geschlossene Verkaufsstelle in der Saarbrücker Discontopassage. Foto: BeckerBredel
Weiteren Schröder-Filialen droht die Schließung. Hier zu sehen: Die bereits geschlossene Verkaufsstelle in der Saarbrücker Discontopassage. Foto: BeckerBredel
Weiteren Schröder-Filialen droht die Schließung. Hier zu sehen: Die bereits geschlossene Verkaufsstelle in der Saarbrücker Discontopassage. Foto: BeckerBredel

Derzeit führt das Traditionsunternehmen „Schröder Fleischwarenfabrik GmbH & Co. KG“ (kurz: „Schröder“) eine Insolvenz in Eigenverwaltung durch. Der Grund: Das Saar-Unternehmen steckt in einer Krise. Da Zahlungsunfähigkeit drohe, müsse der Betrieb saniert werden, so der Sanierungsgeschäftsführer von Schröder, Frank Abel.

Eine Maßnahme: Die Schließung von Filialen. Seit vergangener Woche bereits geschlossen sind zwei Läden in Dudweiler. Am Donnerstag (27. Juni 2019) begann der Fleischwarenhersteller damit, weitere Filialen im Saarland aufzugeben (drei davon in Saarbrücken, eine in Neunkirchen). Das gleiche Schicksal droht nun vier anderen Schröder-Ablegern.

Schröder: Schließung weiterer Filialen droht

Wie der „SR“ berichtet, werden Ende September – wenn kein Mieter früher gefunden wird – die Filialen in den Kaufland-Geschäften in Hermeskeil, Trier, Schmelz und Merzig geschlossen. Die Standorte am Saarbrücker Ilseplatz sowie am Saarbasar sollen nach Angaben von Abel hingegen gesichert werden. Das geht aus einem „SZ“-Bericht hervor.

Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wird sich das Unternehmen zudem von mehr als einem Drittel der Belegschaft (bis zu 170 Mitarbeiter) trennen. Das betroffene Personal könne (für einen Zeitraum von sechs Monaten) in einer sogenannten „Transfergesellschaft“ arbeiten.

Wem das jedoch nicht zuspricht, der erhalte das Angebot eines Auflösungsvertrags – mit einer Prämie von 5.000 Euro. Das sagte der Sanierungsgeschäftsführer dem SR. Und Mitarbeiter, die auch dieses Angebot ablehnen? Die erhalten für Ende Dezember die Kündigung.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk
• Saarbrücker Zeitung