Sorge um Arbeitsplätze in Homburg: Bosch droht Stellenabbau

Am Dienstag (06. August 2019) kündigte Bosch-Chef Volkmar Denner an, dass bei dem Unternehmen künftig Stellen wegfallen werden. Insbesondere die Diesel-Krise spiele hier ein wesentliche Rolle. Möglicherweise bleibt auch der Standort in Homburg von dem Stellenabbau nicht verschont.
Auch im Homburger Bosch-Werk könnten Stellen wegfallen. Foto: dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow
Auch im Homburger Bosch-Werk könnten Stellen wegfallen. Foto: dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow
Auch im Homburger Bosch-Werk könnten Stellen wegfallen. Foto: dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow
Auch im Homburger Bosch-Werk könnten Stellen wegfallen. Foto: dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow

Noch arbeiten im Homburger Bosch-Werk rund 4.000 Menschen. Künftig könnte sich das allerdings ändern, denn dem Unternehmen steht ein Stellenabbau bevor. Das kündigte Bosch-Chef Volkmar Denner am Dienstag an.

Gegenüber dem „SR“ erklärte der Betriebsratsvorsitzende Oliver Simon, dass es bis Ende 2019 zu betriebsbedingten Kündigungen in Homburg kommen könnte – wenn keine neuen Betriebsbereiche dazukommen sollten.

Der genannte Grund für den drohenden Stellenabbau: die Dieselkrise. Da das Werk in Homburg auf die Produktion von Dieseleinspritzsystemen spezialisiert ist, war dort die „Stimmung nach der Ankündigung des Bosch-Chefs getrübt“, so SR.

Währenddessen erklärte Bosch, man wolle den bevorstehenden Stellenabbau sozialverträglich umsetzen. Das beinhalte unter anderem Schließtage im Werk oder Altersteilzeitregelungen.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk