Stahl

Spitzenvertreter von Landesregierung, Unternehmen und Gewerkschaft haben beim dritten regionalen Stahlgipfel Saar am Donnerstag in Völklingen eine Resolution verabschiedet, um

Spitzenvertreter von Landesregierung, Unternehmen und Gewerkschaft haben beim dritten regionalen Stahlgipfel Saar am Donnerstag in Völklingen eine Resolution verabschiedet, um ein gemeinsames Signal nach Berlin und Brüssel zu senden. Darin verlangen sie bessere Rahmenbedingungen für eine wettbewerbsfähige, innovative und treibhausgasärmere saarländische Stahlindustrie.

Neben fairen Wettbewerbsbedingungen und Geld für europäische und nationale Förderprogramme fordern sie unter anderem, dass die geplanten Klimaschutzverträge technologieoffen ausgestaltet werden.

Dass gegenwärtig der Einsatz von Wasserstoff im Hochofen nicht gefördert werden solle, gefährde das Projekt «H2Syngas» von Saarstahl und Dillinger, bei dem «erhebliche Mengen» CO2 vermieden werden könnten.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) kündigte an, dass er sich in dieser Sache mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) in Verbindung setzen und klarmachen werde, dass er dies «nicht hinnehmen» werde.

Der Stahlgipfel fand mit rund 350 Teilnehmern in Form eines Auto-Kinos statt. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) und Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hatten Videobotschaften geschickt und die Forderungen nach Unterstützung für die «grüne Transformation» bekräftigt.