„Task Force Corona“ im Saarland bisher 39 Mal angefragt

Seit Anfang Februar arbeitet im Saarland die „Task Force Corona“. Sie kontrolliert, ob Betriebe die Homeoffice-Regeln einhalten. Bislang wurde sie 39 Mal angefragt.

Bei der „Task Force Corona“ im Saarland sind bislang 39 Beschwerden und Anfragen im Zusammenhang mit der Arbeitsschutzverordnung eingegangen. Das berichtet der „Evangelische Presse-Dienst“ mit Berufung auf das Verbraucherschutzministerium.

Betriebe müssen während Corona mehr Homeoffice ermöglichen

Was Arbeitnehmer:innen am häufigsten störte und was nach den Beschwerden in den Betrieben passierte, geht aus dem Bericht nicht hervor. Sechs Menschen arbeiten in der Arbeitsgruppe des Landesamtes für Umwelt und Arbeitsschutz. Bei ihr können sich Arbeiter:innen beispielsweise melden, wenn Betriebe ihnen kein oder zu wenig Homeoffice ermöglichen.

Task Force überprüft Beschwerden

„Arbeitgeber brauchen gute Gründe, wenn sie ihren Beschäftigten, dort wo es umsetzbar wäre, Heimarbeit verweigern. Wir möchten uns aktuell einen Überblick verschaffen: Wo werden Homeoffice-Angebote gemacht, und sind die Corona-Schutzmaßnahmen in den Betrieben ausreichend?“, hatte der Staatssekretär im Verbraucherschutzministerium, Sebastian Thul (SPD), das Konzept der Arbeitsgruppe bei der Gründung Anfang Februar erklärt. Die Mitarbeiter:innen der „Task Force“ sind auch befugt, Betriebe vor Ort zu kontrollieren, wenn Beschwerden nicht telefonisch nachgegangen werden kann.

Die Task Force ist über E-Mail (lua@lua.saarland.de) und Telefon, (0681)8500-1344, erreichbar.

Verwendete Quellen:
– Evangelischer Presse-Dienst
– eigener Bericht

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