Um Entlassungen zu vermeiden: Viele Betriebe im Saarland beantragen Kurzarbeitergeld

Im Saarland hat die derzeitige Corona-Krise zu einem sehr starken Anstieg bei Kurzarbeit-Anzeigen geführt. Rund 5.000 solcher Anzeigen seien in den vergangenen zwei Wochen eingegangen.

Im Saarland kam es bereits zu Tausenden Kurzarbeit-Anzeigen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Jens Büttner
Im Saarland kam es bereits zu Tausenden Kurzarbeit-Anzeigen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Jens Büttner

Anders als in der Finanzkrise trifft die aktuelle Situation neben der Industrie auch viele Dienstleistungsbereiche. Zahlreiche Betriebe im Saarland beantragen daher Kurzarbeitergeld – um so Entlassungen zu vermeiden.

Kurzarbeit-Anzeigen gestiegen

Nach „dpa“-Angaben kam es im Saarland in den vergangenen zwei Wochen zu etwa 5.000 Kurzarbeit-Anzeigen. Das teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken der Presse-Agentur mit. Zum Vergleich: Im Januar gingen im Saarland nur 57 Anzeigen ein. Bei den betroffenen Unternehmen handele es sich um Betriebe, „die Kurzarbeit infolge der Ausbreitung des Coronavirus angezeigt haben“, so die Bundesagentur.

Es sei gut, dass so viele Unternehmen davon Gebrauch machen. Diese versuchen – wie 2008/2009 in der Finanz- und Wirtschaftskrise – „ihre Beschäftigten im Unternehmen zu halten – mit Kurzarbeit, die genau dafür da ist, Arbeitslosigkeit zu vermeiden“, teilte die Behörde laut „dpa“ mit.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur

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