Umfrage: Bei Direktwahl läge Tobias Hans deutlich vor Anke Rehlinger

Würde im Saarland heute das Amt des Ministerpräsidenten neu vergeben, läge der amtierende Regierungschef Tobias Hans (CDU) bei einer Direktwahl deutlich vor seiner Stellvertreterin Anke Rehlinger (SPD).

Tobias Hans wird heute eine Regierungserklärung zur Corona-Lage im Saarland abgeben. Foto: BeckerBredel
Tobias Hans wird heute eine Regierungserklärung zur Corona-Lage im Saarland abgeben. Foto: BeckerBredel

Laut „Saarlandtrend“ würden 52 Prozent der Saarländer Tobias Hans (CDU) direkt zum Ministerpräsidenten wählen, Anke Rehlinger (SPD) dagegen 32 Prozent zur Ministerpräsidentin. 

Tobias Hans legt deutlich an Beliebtheit zu

Der Amtsinhaber hat im Vergleich zu einer Umfrage von Mai des vergangenen Jahres 13 Prozentpunkte zugelegt. Rehlinger verlor 5 Prozentpunkte seit der Erhebung von 2019. Der „SR“ gab die Studie mit 1.000 Wahlberechtigten beim Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap in Auftrag. 

CDU wäre bei Wahl klar die stärkste Kraft im Saarland 

Wenn am Sonntag die Landtagswahl stattfände, wäre die CDU zudem klar die stärkste Kraft. Laut der Umfrage würde die Partei 40 Prozent der Stimmen erreichen, drei Prozentpunkte mehr als beim letzten „Saarlandtrend“. Die SPD dagegen würde drei Prozentpunkte weniger erlangen und käme auf 22 Prozent der Stimmen.

FDP nicht im Landtag, erstmals schwarz-grün möglich

Die Linke würde bei einer Landtagswahl derzeit elf Prozent erreichen, einen Prozentpunkt weniger als 2019. Die Grünen würden einen Prozentpunkt zulegen und auf 12 Prozent der Stimmen kommen. Die AfD bliebe bei acht Prozent, während die FDP einen Prozentpunkt verlieren würde. Mit nur drei Prozent käme sie damit nicht in den Landtag. Somit wäre erstmals eine schwarz-grüne Landesregierung im Saarland möglich oder aber erneut eine Große Koalition. 

Im „Saarlandtrend“ wurde auch die Zufriedenheit der Bevölkerung mit den aktuellen Corona-Maßnahmen der Landesregierung erhoben. Die Mehrheit der Saarländer:innen hält diese für angemessen.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presseagentur