Versuchter Überfall in Saarbrücken: Polizei fahndet nach bewaffnetem Täter

Die Polizei fahndet nach dem Mann, der am Samstagnachmittag versucht hatte, den Juwelier „Christ“ in der Saarbrücker Bahnhofstraße zu überfallen. Er hatte einen Gegenstand hinterlassen, der zu einem Bomben-Einsatz der Beamten führte.

Die Polizei sperrte die Bahnhofstraße in Saarbrücken für fast zwei Stunden ab. Foto: BeckerBredel.
Die Polizei sperrte die Bahnhofstraße in Saarbrücken für fast zwei Stunden ab. Foto: BeckerBredel.

Nach dem missglückten Raubüberfall auf den Juwelier „Christ“ am Samstag (29. Oktober) in Saarbrücken fahndet die Polizei nach dem Täter. Der Mann wird laut den Beamten wie folgt beschrieben:

• circa 40 Jahre alt
• 190 Zentimeter groß
• Vollbart
• blau-graue Jacke
• Basecap mit Symbol der „New York Yankees“
• russischer Dialekt

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Der Gesuchte hatte gegen 17.20 Uhr mit einer Waffe am Hosenbund das Geschäft in der Bahnhofstraße betreten. Gegenüber Mitarbeitern forderte er die Herausgabe von teuren Uhren. Als sich die Angestellten weigerten, verließ der Verdächtige das Geschäft.

Bei der Tatortaufnahme fand die Polizei in einer Tüte einen rechteckigen Gegenstand, aus dem Drähte herausragten. Die Beamten gingen vom schlimmsten Fall aus: einer Bombe. Sie sperrten die Bahnhofstraße ab.

Sogenannte Delaborierer des Landespolizeipräsidiums, also Experten für Bombenentschärfung, stellten anschließend fest, dass es sich bei dem Gegenstand lediglich um eine Attrappe handelte.

Hinweise an den Kriminaldauerdienst, Tel. (0681)9622133.