Wadgassen: „Akute Gefahr durch den Eichenprozessionsspinner“

In einem Facebook-Beitrag hat Sebastian Greiber (SPD), Bürgermeister von Wadgassen, über eine „akute Gefahr durch den Eichenprozessionsspinner“ informiert. Es handele sich um einen „noch nie dagewesenen Befall“ durch die Raupen.

Eichenprozessionsspinner in Wadgassen

Laut Greiber erreichen die Gemeinde Wadgassen seit Mittwoch (16. Juni 2021) vermehrt Anrufe von Bürger:innen über den Befall des „Eichwaldes“ mit dem Eichenprozessionsspinner. Zahlreiche Bilder sowie Nachrichten über Atembeschwerden und erheblichen Ausschlag hätte der Bürgermeister vernommen, wie er auf Facebook mitteilte.

„Noch nie dagewesener Befall“

Am Freitagmittag (18. Juni 2021) fand den Angaben zufolge eine Begehung des „Eichwaldes“ statt. „Vor Ort wurde ein noch nie dagewesener Befall festgestellt“, so Greiber auf Facebook.

Die Maßnahmen

Wie der Bürgermeister ebenso mitteile, wurden Maßnahmen beschlossen. Dazu gehöre unter anderem eine vollständige Sperrung des Waldes. Eine Fachfirma sei zudem mit der Beseitigung der Nester beauftragt worden. Bis dahin bittet Greiber darum, „größtmöglichen Abstand zu den befallenen Eichen zu halten und bei möglichen allergischen Reaktionen einen Arzt aufzusuchen“. Nester sollten auf keinen Fall auf eigene Faust entfernt werden.

Verwendete Quellen:
– Facebook-Beitrag von Sebastian Greiber, 18.06.2021