Weniger Atemwegserkrankungen im Saarland als im Jahr 2019 – AHA-Regeln zeigen Wirkung

Laut Auswertung der Krankenkasse Barmer lag im Saarland die Anzahl der Krankschreibungen wegen Atemwegserkrankungen bis Anfang Oktober deutlich unter dem Wert von 2019. Ein Grund für den Rückgang sei die Einhaltung der sogenannten AHA-Regeln - also Abstand, Hygiene-Maßnahmen und Alltagsmasken.
Laut Barmer lag im Saarland die Anzahl der Krankschreibungen wegen Atemwegserkrankungen bis Anfang Oktober deutlich unter dem Wert von 2019. Foto: dpa-Bildfunk/Rolf Vennenbernd
Laut Barmer lag im Saarland die Anzahl der Krankschreibungen wegen Atemwegserkrankungen bis Anfang Oktober deutlich unter dem Wert von 2019. Foto: dpa-Bildfunk/Rolf Vennenbernd
Laut Barmer lag im Saarland die Anzahl der Krankschreibungen wegen Atemwegserkrankungen bis Anfang Oktober deutlich unter dem Wert von 2019. Foto: dpa-Bildfunk/Rolf Vennenbernd
Laut Barmer lag im Saarland die Anzahl der Krankschreibungen wegen Atemwegserkrankungen bis Anfang Oktober deutlich unter dem Wert von 2019. Foto: dpa-Bildfunk/Rolf Vennenbernd

In einer Analyse hat sich die Krankenkasse Barmer mit Krankschreibungen wegen Atemwegserkrankungen befasst. Die aktuelle Auswertung im Vergleich mit den Daten von 2019 zeigt: Im Saarland ging die Anzahl der Krankschreibungen aufgrund solcher Erkrankung in diesem Jahr deutlich zurück.

Rund ein Drittel weniger

Demnach waren den Barmer-Daten zufolge im Saarland in der 41. Kalenderwoche 578 versicherte Personen wegen einer Atemwegserkrankung arbeitsunfähig. Das seien rund ein Drittel Betroffene weniger als 2019 (hier lag die Zahl laut der Krankenkasse bei 820).

AHA-Regeln als Grund

„Die deutlich geringere Zahl an Atemwegserkrankungen lässt sich nicht allein durch die unterschiedlichen Witterungsbedingungen erklären, sondern durch die Einhaltung der AHA-Regeln„, sagte Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der Barmer.

Kurz nach Beginn des derzeitigen Teil-Lockdowns sei das „eine wichtige Botschaft“. Alltagsmasken, Abstand sowie Hygiene zeigten Wirkung.

Regionale Unterschiede

Ebenso zeigt die Barmer-Auswertung regionale Unterschiede auf. Bezogen auf 1.000 versicherte Personen waren im Saarland 10,6 Barmer-Versicherte in der 41. Kalenderwoche 2020 wegen einer Atemwegserkrankung arbeitsunfähig gemeldet. Das seien etwas mehr als im Bundesdurchschnitt (9,9 versicherte Personen).

Den geringsten Wert gibt die Krankenkasse für Hamburg an (7,2 je 1.000 krankgeschriebenen Barmer-Versicherte), den höchsten für Sachsen-Anhalt mit 12,1 Personen.

Verwendete Quellen:
– Mitteilung der Krankenkasse Barmer, 02.11.2020