Wie das Saarland die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr vertiefen will

Unter dem Arbeitstitel „Labor Saarland“ plant das Innenministerium gemeinsame Projekte mit der Bundeswehr. Hierzulande könnten etwa schon bald Diensthunde von Polizei und Bundeswehr gemeinsam ausgebildet werden. Auch soll es einen Austausch von Expert:innenwissen im Bereich Cybersicherheit geben.

Saarland will Zusammenarbeit mit Bundeswehr vertiefen

Im Saarland könnten schon bald Diensthunde von Bundeswehr und Polizei gemeinsam ausgebildet werden. „Die Veterinäreinrichtungen der Bundeswehr haben hier ein ganz hervorragendes Knowhow, und wir wollen überlegen, wie wir die Diensthundeausbildung von der Polizei mit der Bundeswehr enger vernetzen“, sagte Innen-Staatssekretär Christian Seel (CDU).

Unter dem Arbeitstitel „Labor Saarland“ seien weitere Projekte geplant, um die Zusammenarbeit des Innenministeriums mit der Streitkräftebasis zu verstärken. Dazu zähle auch die gemeinsame Ausbildung mit den ABC-Kräften der Bundeswehr für sogenannte CBRN-Gefahrenlagen oder auch von Spezialkräften der Polizei mit der Sanitätsdienstlichen Unterstützung. Darüber hinaus soll es einen Austausch von Expert:innenwissen im Bereich Cybersicherheit geben.

„Wir wollen überlegen, wo uns die Kleinheit und die Überschaubarkeit des Saarlandes nützt, um in unseren kleinen und effektiven Strukturen dort mit der Bundeswehr zusammenzuarbeiten, wo es gegenseitigen Benefiz gibt“, sagte Seel.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur

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