Wie Saar-Politiker:innen ihren Urlaub verbringen

Auch die Persönlichkeiten der saarländischen Politik dürfen einmal ihre Diensthandys ausschalten und sich über ein paar freie Tage freuen. Doch was steht auf dem Programm? Die Deutsche Presse-Agentur hat bei Hans, Rehlinger und Co. nachgefragt.

Von links: Ministerpräsident Tobias Hans (CDU), Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD), Finanz-, Justiz- und Europaminister Peter Strobel (CDU), Linken-Fraktionsvorsitzender Oskar Lafontaine. Fotos (ebenso von links): dpa-Bildfunk/Oliver Dietze, dpa-Bildfunk/Rolf Vennenbernd, dpa-Bildfunk/Oliver Dietze, dpa-Bildfunk/Jörg Carstensen
Von links: Ministerpräsident Tobias Hans (CDU), Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD), Finanz-, Justiz- und Europaminister Peter Strobel (CDU), Linken-Fraktionsvorsitzender Oskar Lafontaine. Fotos (ebenso von links): dpa-Bildfunk/Oliver Dietze, dpa-Bildfunk/Rolf Vennenbernd, dpa-Bildfunk/Oliver Dietze, dpa-Bildfunk/Jörg Carstensen

Bei den saarländischen Spitzenpolitiker:innen stehen in diesem Sommer exotische Urlaubsziele nicht auf dem Programm. Spontane Reisen, etwa innerhalb Deutschlands, planen einige hingegen schon. Andere wollen ihre Ferien einfach daheim verbringen. So oder so, ein Wunsch steht an erster Stelle: einfach mal das Mobiltelefon ausschalten zu können.

Tobias Hans

Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) etwa hat vor, ein paar Tage Urlaub im August mit der Familie in Norddeutschland zu verbringen. Auch im Saarland werde er einige Tage unterwegs sein. „Nach den arbeitsreichen letzten Monaten freue ich mich darauf, Zeit mit meiner Familie zu verbringen, das Handy auch mal für einige Stunden wegzulegen und den Urlaub zu genießen“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur („dpa“).

Anke Rehlinger

Ähnlich geht es seiner Stellvertreterin, Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD): „Wir werden erstmal einige Tage das Saarland und unser Zuhause genießen„, teilte sie auf Anfrage mit. Konkrete Pläne habe sie noch nicht – „vielleicht ein bisschen wandern gehen, Olympia gucken und im Garten entspannen„, verriet sie. Wenn es die Lage und die Bestimmungen zuließen, wolle sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn vielleicht ein verlängertes Wochenende in Amsterdam verbringen. „Ich wollte schon immer mal das Anne Frank-Haus besuchen.“ Das Handy werde dabei wohl leider nicht komplett ausgeschaltet sein können, „aber einige Stunden nicht durchgängig erreichbar zu sein, entspannt schon ganz gut.“

Peter Strobel

Finanz-, Justiz- und Europaminister Peter Strobel (CDU) weiß noch nicht genau, ob er verreisen wird. „Wenn, dann spontan„, sagte er. Mit seiner Frau werde er dann ein paar Tage nach Frankreich oder Südtirol fahren. Dass sein Urlaub in Corona-Zeiten besondere Herausforderungen mit sich bringen werde, erwarte er nicht. „Wir sind an alle denkbaren Maßnahmen gewöhnt“, sagte er. Doch ganz gleich, ob er seine Ferien zuhause oder an einem anderen Ort verbringt: Am meisten freue er sich darauf „eine Woche ohne Terminkalender zu sein“. Und auch zum Handy möchte er dann nur selten greifen.

Oskar Lafontaine

Der Linken-Fraktionsvorsitzende Oskar Lafontaine weiß schon, wo und wie er Urlaub machen wird: In der Bretagne werde er gemeinsam mit seiner Frau viel Fahrrad fahren. Und dabei versuchen, das Handy auch einmal abzustellen, „um abschalten zu können“.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur

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