Fleischkäs-Sushi von Globus wird Gespött im Netz und landet im „Museum of Deutschland“

"Einfach nein", "saarländisches Verbrechen" oder auch "Blasphemie": An einer eher unüblichen Sushi-Variante, die es derzeit in einer Globus-Filiale zu kaufen gibt, lässt das Netz kein gutes Haar. Eine Aufnahme des Fleischkäs-Sushi schaffte es auch ins "Museum of Deutschland". Was es damit auf sich hat:
So sieht eine Packung des Saar-Sushi aus. Foto: Twitter/@floridarolf
So sieht eine Packung des Saar-Sushi aus. Foto: Twitter/@floridarolf

Saarländisches Sushi bei Globus erhältlich

In den sozialen Medien macht derzeit ein Foto einer eher ungewöhnlichen Sushi-Variante die Runde. Dabei geht es um das Produkt „Saarländisches Sushi“ von Globus. Dieses wird, wie eine entsprechende Aufnahme zeigt, unter dem Slogan „Sushi trifft Fleischkäs“ beworben. Anstatt von Sojasoße soll der Packung zudem Maggi beiliegen.

Wie die „SZ“ berichtet, befindet sich die Sushi-Variante in einer „Testphase“. So zitiert die Zeitung eine Globus-Sprecherin. Das Saar-Sushi sei nur noch diese Woche in der St. Wendeler Filiale erhältlich. Eine Ausweitung des Angebots auf weitere Standorte sei nicht geplant. „Die Nachfrage ist gering, und es wird nicht so gut angenommen wie das klassische Sushi“, sagte die Sprecherin laut „SZ“.

Variante wird zum Gespött im Netz

Unter anderem auf Twitter und Instagram wird vor allem eines deutlich: Zahlreiche User:innen sind von der Variante sehr wenig angetan. Unter dem Twitter-Beitrag heißt es etwa: Neuer Gipfel der Perversion. Oder aber: „Es kommt nichts Gutes aus dem Saarland„. „Das ist der Grund, warum ich meine Heimatstadt verlassen muss“, schreibt ein anderer User. „Es gibt Fushion Kitchen und es gibt Disrespect. Das hier ist eindeutig Disrespect“, ist an anderer Stelle zu lesen.

 

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Mittlerweile findet sich auch ein Beitrag zum Saar-Sushi im „Museum of Deutschland“. Auf der gleichnamigen Instagram-Seite mit über 90.000 Abonnent:innen werden Kuriositäten aus ganz Deutschland kuratiert – „A never ending Exhibition of Germany“, um es mit den Worten der Seitenbetreiber:innen auszudrücken. Auch dort lassen die Nutzer:innen kein gutes Haar an dem Produkt. „Das Saarland taugt halt nur als Flächenangabe“, so ein Kommentar. Oder noch härter ausgedrückt: „saarländische Verbrechen“.

Zuletzt hatte der „Fleischkäs-Big-Weck“ von Globus für zahlreiche Diskussionen im Netz gesorgt. Die ganze Geschichte dazu findet ihr hier: „Von Enttäuschung und Lob – Die Reaktionen zum ‚Fleischkäs-Big-Weck‘ bei Globus“.


Verwendete Quellen:
– eigener Bericht
– Saarbrücker Zeitung
– Twitter
– Instagram