Diese neuen Corona-Regeln gelten ab sofort im Saarland

Ab sofort gelten im Saarland verschärfte Corona-Regeln in der Außengastronomie. Außerdem wird die Quarantäne vereinfacht.

In der Außengastronomie im Saarland gilt ab sofort die 2G-Plus-Regel. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind am heutigen Freitag (14. Januar 2022) neue Quarantäne-Regeln in Kraft getreten. Auf der Grundlage der Beschlüsse von Bund und Ländern vom 7. Januar sieht eine angepasste Verordnung vor, die Quarantäne für Kontaktpersonen und die Isolierung Infizierter zu verkürzen und zu vereinfachen.

Wer nicht mehr in Quarantäne muss

Demnach sind dann Kontaktpersonen ohne Symptome von der Quarantäne ausgenommen, wenn sie eine Auffrischungsimpfung haben oder ihre Grundimmunisierung (in der Regel zweimal geimpft) weniger als drei Monate zurückliegt. Auch Genesene, deren positives PCR-Testergebnis jünger als drei Monate ist, müssen künftig nicht mehr in Quarantäne.

Freitesten ab sieben Tagen möglich

Für alle Übrigen enden in der Regel Isolation oder Quarantäne nach zehn Tagen, wenn sie sich nicht vorher „freitesten“ lassen. Das geht frühestens nach sieben Tagen. Bei Schüler:innen und Kindern über drei Jahren in Kindertagesbetreuung ist das „Freitesten“ fünf Tage nach der „Absonderung“ möglich. Auch hier gilt: Sie dürfen keine Symptome haben. Die neue Corona-Verordnung im Saarland gilt bis 28. Januar.

Regeln in Außengastro verschärft

Ab Freitag greift zudem die 2Gplus-Regel in Außenbereichen der Gastronomie. Das heißt: Zutritt haben dort nur geboosterte Personen sowie zweifach Geimpfte oder Genesene mit negativem Testergebnis.

2G-Bändchen jetzt möglich

Und: Um Einlasskontrollen in Geschäften und Betrieben zu vereinfachen, kann ein Betreiber oder ein beauftragter Dritter für mehrere Händler die Einhaltung der Nachweispflicht kontrollieren und das beispielsweise durch Armbändchen für Kunden deutlich machen. In Saarbrücken ist ein solches Modellprojekt geplant.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur