Luxemburg gilt ab heute als Corona-Hochrisikogebiet – sowie fast 40 weitere Länder

Aufgrund hoher Corona-Infektionszahlen gelten Luxemburg sowie Dutzende weitere Länder seit dem heutigen Sonntag teilweise oder ganz als Hochrisikogebiete. Diese Auswirkungen haben die Einstufungen:

Luxemburg gilt wieder als Corona-Hochrisikogebiet. Foto: dpa/Christoph Reichwein

Luxemburg und viele weitere Länder ab heute Corona-Hochrisikogebiete

Hohe Corona-Infektionszahlen haben dazu geführt, dass das benachbarte Luxemburg seit dem heutigen Sonntag (9. Januar 2022) als Hochrisikogebiet gilt. Ebenso verhält es sich mit nahezu 40 weiteren Ländern. Das geht aktuell aus den Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Am Freitag hatte das Institut erstmals über die entsprechenden Einstufungen informiert (wir berichteten). Zu den weiteren Ländern gehören beispielsweise Schweden, Israel, die Niederlande und Estland. Die Ukraine gilt seit heute hingegen nicht mehr als Risikogebiet, so das RKI.

Aktuell mehr als 100 Länder Hochrisikogebiete

Wie aus den Institutsangaben weiter hervorgeht, erhöht sich die Gesamtzahl der Hochrisikogebiete mit jüngstem Stand auf über 100 Länder. Damit ist jedes zweite Land auf der Welt wieder ein Hochrisikogebiet. Auch alle Nachbarländer Deutschlands – bis auf Österreich – gehören dazu. An dieser Stelle findet ihr die aktuelle Auflistung des RKI.

Diese Auswirkungen haben die Einstufungen

Wer aus einem der betroffenen Gebiete einreist und nicht vollständig geimpft beziehungsweise genesen ist, muss zehn Tage lang Quarantäne antreten. Frühestens fünf Tage nach der Einreise kann man sich mit einem negativen Coronatest von der Quarantäne befreien – also „freitesten“.

Darüber hinaus ist mit der Einstufung als Hochrisikogebiet eine Warnung des Auswärtigen Amts verbunden. Nicht notwendige touristische Reisen sollten demnach nicht in die entsprechenden Regionen angetreten werden. Ein Reiseverbot besteht allerdings nicht.

Hintergrund

Laut RKI gelten Regionen und Länder mit einem besonders hohen Infektionsrisiko als Hochrisikogebiete. Dazu werden jedoch nicht nur die Infektionszahlen herbeigezogen. Weitere Kriterien sind etwa die Belastung des Gesundheitssystems oder das Tempo der Ausbreitung des Virus.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur
– RKI: „Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI“
– eigener Bericht