Oskar Lafontaine hält „Werben für Kinder-Impfung“ für verantwortungslos

Der Chef der Saar-Linken, Oskar Lafontaine, kritisiert das „Werben für Kinder-Impfung“ seitens Politik, Wissenschaft und Medien. Dies sei verantwortungslos.

Oskar Lafontaine (DieLinke) will, dass die Regierung aufhört, „darauf zu drängen, Kinder zu impfen.“ Foto: BeckerBredel

Der saarländische Linken-Politiker Oskar Lafontaine hat bereits in der Vergangenheit keinen Hehl aus seinem Unmut über die Corona-Politik gemacht. (Ein Beispiel: Covid-Heulboje“: Lafontaine wettert gegen Lauterbach) Nun hat der 77-Jährige erneut zum Schlag ausgeholt.

Werben für Kinder-Impfung sei verantwortungslos

Auf Facebook kritisiert Lafontaine das aktuelle Werben für die Impfung von Kindern. Dass Biontech/Pfizer auch Kinder jährlich impfen will, entspreche dem „Ethos der Pharmaindustrie“. Verantwortungslos sei allerdings die Unterstützung durch Politik, Wissenschaft und Medien. „Merkel und Co.“, so der Linken-Politiker sollten aufhören, „darauf zu drängen, Kinder zu impfen.“

Genesene Kinder seien besser geschützt

Kinder hätten in der Regel keinen schweren Krankheitsverlauf und blieben oft symptomfrei. Das bestätige das Bulletin der STIKO. Zudem sei, so Lafontaine, die Immunantwort von genesenen Kindern besser. Diese seien nach einer Ansteckung auch länger gegen Covid-19 geschützt als nach einer Impfung. Daher spreche sich auch die britische Impfkommission (JCVI) gegen eine breite Impfung von 12- bis 15-Jährigen aus. Die gesundheitlichen Vorteile für Gesunde seien marginal, die Langzeitfolgen von Herzmuskelentzündungen im Zusammenhang mit den Impfstoffen dagegen nicht abschätzbar.

Langzeitfolgen durch Impfung?

Laut Lafontaine seien darüber hinaus langfristige Folgen und Wirksamkeit nicht bekannt. Die Vakzine könnten unerwünschte Wirkungen haben, heiße es in geleakten Verträgen. Expert:innen des Paul-Ehrlich-Instituts zufolge seien dagegen bei Impfungen generell keine Langzeitfolgen bekannt.

Verwendete Quellen:
– Oskar Lafontaine auf Facebook
– Eigene Recherche