Auch in Rheinland-Pfalz: Warnstreik im Nahverkehr geht heute weiter

Auch heute (01. März 2024) steht der Nahverkehr in weiten Teilen des Landes still, Busse und Trams bleiben in Depots. Es ist Tag zwei des Warnstreiks und der Tag der Kundgebungen.
Viele Verbindungen in Trier und Umgebung sind vom Streik beeinträchtigt. Symbolfoto: Arne Dedert/dpa
Viele Verbindungen in Trier und Umgebung sind vom Streik beeinträchtigt. Symbolfoto: Arne Dedert/dpa

Viele Ausfälle im Bus- und Straßenbahnverkehr

Wegen eines Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr haben sich Fahrgäste in vielen Teilen von Rheinland-Pfalz auch am Freitag auf Ausfälle im Bus- und Straßenbahnverkehr einstellen müssen. Bestreikt wurden wie schon am Donnerstag (29. Februar 2024) sowohl kommunale Verkehrsbetriebe als auch Unternehmen des privaten Busgewerbes.

Streik geht bis Freitagabend

Die Beschäftigten hätten seit Donnerstag planmäßig ihre Arbeit niedergelegt, sagte der stellvertretende Verdi-Geschäftsführer im Bezirk Region Saar Trier, Christian Umlauf, am Freitag. Der Ausstand soll demnach bis zum Schichtende am Freitag dauern. Die Streikbeteiligung war nach Angaben von Verdi-Gewerkschaftssekretär Marko Bärschneider hoch, es hätten sich 2850 Beschäftigte angeschlossen.

Notfallfahrplan funktioniert nur stellenweise

In der Landeshauptstadt Mainz waren am Freitag nur etwa 25 Fahrzeuge im Notbetrieb unterwegs, darunter sieben Straßenbahnen, wie ein Sprecher der Mainzer Verkehrsgesellschaft sagte. Nach Angaben von Verdi-Vertreter Umlauf funktionierte der geplante Notfallfahrplan nur in Teilen: Beschäftigte, die für den Notbetrieb eingeplant seien, sollten an den Ausfahrtstoren überzeugt werden, sich dem Warnstreik anzuschließen.

Kundgebungen für bessere Arbeitsbedingungen

Am Freitag wollten ÖPNV-Beschäftigte außerdem zusammen mit Fridays for Future für bessere Arbeitsbedingungen im öffentlichen Nahverkehr und für den Ausbau von Bus und Bahn, also eine Verkehrswende, demonstrieren. Kundgebungen waren etwa in Mainz, Koblenz, Alzey und Neustadt/Weinstraße geplant.

Verwendete Quelle:
– Deutsche Presse-Agentur