Saar-Köche gehören zu den besten in Deutschland

Die Restaurants von Christian Bau in Perl und Klaus Erfort in Saarbrücken haben in der neuen Ausgabe des Gastronomie-Führers „Gault&Millau“ die Höchstbewertung erreicht. Insgesamt 13 Saar-Restaurants wurden für das Buch getestet.

Christian Bau (links) und Klaus Erfort erhielten vom „Gault&Millau" die Höchstwertung. Fotos: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk | Gästehaus Klaus Erfort
Christian Bau (links) und Klaus Erfort erhielten vom „Gault&Millau“ die Höchstwertung. Fotos: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk | Gästehaus Klaus Erfort

Zwei der Top-Restaurants in Deutschland befinden sich nach Einschätzung des „Gault&Millau“ im Saarland. Sowohl das „Victor’s Fine Dining by Christian Bau“ in Perl als auch das „Gästehaus Klaus Erfort in Saarbrücken erhielten in der neuen Ausgabe des Restaurantführers 19,5 von 20 möglichen Punkten.

Diese Bewertung erhielten sonst nur noch sechs weitere deutsche Köche, wie „Gault&Millau“ am Montag (4. November) in München mitteilte. Insgesamt wurden diesmal 13 Restaurants im Saarland bewertet.

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So begründen die Tester die Bestnoten

In der Begründung des Restaurantführers heißt es, Christian Baus „diffizile Gerichte“ kämen „so locker und beschwingt daher, als fänden die Komponenten von allein zueinander und wären ohnehin füreinander geschaffen“. Der „Aromenjongleur und Würzkünstler“ verstehe es meisterhaft, Japan und Frankreich miteinander zu vermählen.

Klaus Erfort bietet nach Ansicht von „Gault&Millau“ „wahre Lehrstücke dafür, wie man bei besten Produkten, erstklassiger Technik und der Beschränkung aufs Wesentliche ohne jegliche Showeffekte“ auskommen könne.

Del Fabro ist „spannendste Bereicherung“

Silio del Fabro vom „Esplanade“ in Saarbrücken würdigt der Restaurantführer als „spannendste Bereicherung der saarländischen Spitzengastronomie seit langem“. Die Tester lobten sein „großes Talent, die äußerst akkurate Technik sowie die hervorragenden Produkte.“

Nina Mann wird „Sommelier des Jahres“

Nina Mann von „Victor’s Fine Dining by Christian Bau“ wurde in der neuen Ausgabe als „Sommelier des Jahres“ geehrt. „Gault&Millau“-Chefredakteurin Patricia Bröhm sagte in der Laudatio, Mann empfehle mit feinem Einfühlungsvermögen in die Aromen hochkomplexer Küche und die Intentionen der Gäste Sake ebenso kenntnisreich wie gereifte Moselrieslinge (und auch mal ein Bier)“.

Das ist der Koch des Jahres in Deutschland

Der „Gault&Millau“ zählt mit dem „Guide Michelin“ zu den bekanntesten Gourmet-Führern weltweit. Zum Koch des Jahres in Deutschland wurde der Küchenchef des Münchner Restaurants „Werneckhof“, Tohru Nakamura, gekürt.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur
– Pressemitteilung von Gault&Millau, 04.11.19