Abstrich- und Fieberpraxen sollen Hausärzt:innen im Saarland entlasten

Wer unter Corona-Symptomen leidet, soll sich ab sofort in ambulanten Arztpraxen auf das Virus testen lassen können. Die KV Saarland hat dafür Abstrich- und Fieberpraxen aufgebaut.
Die neuen Praxen sollen Hausärzt:innen entlasten. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Bildfunk
Die neuen Praxen sollen Hausärzt:innen entlasten. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Bildfunk
Die neuen Praxen sollen Hausärzt:innen entlasten. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Bildfunk
Die neuen Praxen sollen Hausärzt:innen entlasten. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Bildfunk

Saarländer:innen können ab sofort in ambulanten Arztpraxen einen Corona-Abstrich erhalten. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) will damit die Hausärzt:innen in den Herbst- und Wintermonaten entlasten, teilte sie am heutigen Mittwoch (4. November 2020) mit.

Abstrichpraxen

Können eigene Hausärzt:innen aus räumlichen oder anderen Gründen keine Tests auf Sars-CoV-2 durchführen, sollen Patient:innen mit Symptomen demnach nun die sogenannten Abstrichpraxen aufsuchen können. Dazu müssen sie zunächst ihre Hauspraxis kontaktieren. Sollte ein Corona-Abstrich nötig sein, so werde diese den „Laborauftragsschein Muster 10C“ ausstellten und den zu behandelnden Personen eine Abstrichpraxis in der Nähe nennen. Mit dieser Überweisung können sich Patient:innen dann telefonisch oder im Internet um einem Termin kümmern.

Fieberpraxen

Falls Ärzt:innen Erkrankte mit Erkältungssymptomen nicht behandeln können, sollen Patient:innen telefonisch einen Termin in einer der bisher 61 Fieberpraxen erhalten. Diese sind auf der Website der KV Saarland veröffentlicht.

Verwendete Quellen:
– Mitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland, 04.11.2020