Amazon-Ansiedlung in Völklingen: Diese Einwände erheben die Bürger

In Völklingen-Wehrden soll ein neues Amazon-Zentrum entstehen. Noch ist das Vorhaben allerdings nicht in trockenen Tüchern. Die Widerspruchs-Frist, die bislang über ein dutzend Mal wahrgenommen wurde, endet am Dienstag (27. August 2019).
In Völklingen-Wehrden soll ein Verteilerzentrum von Amazon entstehen. Hier zu sehen: das Verteilerzentrum in Erfurt. Foto: dpa-Bildfunk/Martin Schutt
In Völklingen-Wehrden soll ein Verteilerzentrum von Amazon entstehen. Hier zu sehen: das Verteilerzentrum in Erfurt. Foto: dpa-Bildfunk/Martin Schutt
In Völklingen-Wehrden soll ein Verteilerzentrum von Amazon entstehen. Hier zu sehen: das Verteilerzentrum in Erfurt. Foto: dpa-Bildfunk/Martin Schutt
In Völklingen-Wehrden soll ein Verteilerzentrum von Amazon entstehen. Hier zu sehen: das Verteilerzentrum in Erfurt. Foto: dpa-Bildfunk/Martin Schutt

Künftig soll das Gelände des ehemaligen Kraftwerks in Völklingen-Wehrden ein neues Verteilerzentrum von Amazon beherbergen. Einige Anwohner äußern seit geraumer Zeit Bedenken zur Ansiedlung des Online-Giganten.

Wie aus einem Bericht des „Saarländischen Rundfunks“ (SR) nun hervorgeht, „haben bisher 13 Bürger Einwände angemeldet“. Und das pünktlich, denn am heutigen Dienstag endet die offizielle Frist. Möglicherweise werde diese jedoch verlängert. Denn einige Behörden, so „SR“, hätten aufgrund der vorangegangenen Ferienzeit um Aufschub gebeten.

Und die bereits eingegangenen Einwände? Diese würden nun einer fachlichen Prüfung unterliegen, heißt es. Um beispielsweise festzustellen, „ob sie gerechtfertigt sind“. Die Abstimmung über den Amazon-Bau soll spätestens im Oktober stattfinden.

Amazon in Völklingen: Bürger äußern Bedenken

Zusätzliche Verkehrsbelastung und Lärm: Vor allem das sind die beiden Punkte, die einigen Bürgern Sorgen bereiten. Ein Verkehrsgutachten, das bereits im Juni dieses Jahres vorlag, versuchte jedoch aufzuklären: „Das Vorhaben kann aus verkehrlicher Sicht sehr gut in das vorhandene Verkehrsgefüge integriert werden.“ 

Dass die mögliche Ansiedlung bei einigen Bürgern dennoch für Unmut sorgt, zeigt sich letztlich an den bei der Stadt eingereichten Einwänden.

Verwendete Quellen:
• Saarländischer Rundfunk