Bertha-Bruch-Tierheim Saarbrücken: Projekt „Cold Case“ soll „Langzeitinsassen“ vermitteln

„Bewährungshelfer gesucht“: Mit dem neuen Projekt „Cold Case“, das im Januar 2019 starten soll, möchte das Bertha-Bruch-Tierheim in Saarbrücken auch den „Langzeitinsassen“ eine zweite Chance geben.

Innerhalb des Projekts werden die Hunde als „Straftäter“ dargestellt. Screenshot: Facebook/Bertha-Bruch-Tierheim Saarbrücken
Innerhalb des Projekts werden die Hunde als „Straftäter“ dargestellt. Screenshot: Facebook/Bertha-Bruch-Tierheim Saarbrücken

Körperverletzung, Vandalismus und mehr: Diese Hunde sind „schuldig“. Und daher auch Langzeitinsassen im Saarbrücker Bertha-Bruch-Tierheim – viele „sitzen schon seit Jahren“ ein. Doch die Mitarbeiter des Tierheims sind sich einig, dass alle eine Chance auf „Bewährung“ und ein Leben in Freiheit verdient haben. Genau hier soll das Projekt „Cold Case“ anknüpfen.

Wie aus dieser Beschreibung hervorgeht, ist das neue Projekt an ein Gefängnis– oder Kriminal-Motto angelehnt. Die Hunde sind dabei die „Verurteilten“, die nun ihre Strafe im „Gefängnis“ absitzen. Ziel des Projekts ist es, zunächst „Bewährungshelfer“ zu finden.

Das sind Menschen, die die Hunde auf das Leben in Freiheit vorbereiten sollen. Damit verbunden ist eine zweiwöchige, intensive Betreuung, die man den Projekthunden widme, heißt es im Pressetext. Diese Betreuung umfasse beispielsweise besondere Ausflüge sowie gezieltes Training.

Projekt Cold Case beginnt im Januar 2019, melden die Tierschützer. Bei Interesse kannst du dem Tierheim hier eine Nachricht schreiben.