Bouillon setzt Spatenstich für „Quartier Ulanen Kaserne“ mit Polizeigroßinspektion

Am gestrigen Dienstag (3. November 2020) hat Bauminister Bouillon den Spatenstich die Erschließungsmaßnahmen im sogenannten Quartier Ulanen Kaserne gesetzt. Dort soll die neue Polizeigroßinspektion entstehen.
Klaus Bouillon setzt den Spatenstich im "Quartier Ulanen Kaserne". Foto: Katrin Thomas/Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
Klaus Bouillon setzt den Spatenstich im "Quartier Ulanen Kaserne". Foto: Katrin Thomas/Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
Klaus Bouillon setzt den Spatenstich im "Quartier Ulanen Kaserne". Foto: Katrin Thomas/Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
Klaus Bouillon setzt den Spatenstich im "Quartier Ulanen Kaserne". Foto: Katrin Thomas/Ministerium für Inneres, Bauen und Sport

Mit dem Spatenstich beginnt nach zwei Jahren Planung und Vorbereitung die Umsetzung des Neubauprojektes für die zentrale Polizeiwache in Saarbrücken. Durch die Erschließung des Geländes wird zudem Raum für den Wohnungsbau geschaffen. Insgesamt 6,5 Millionen Euro werden in die Quartiersentwicklung investiert.

Quartier Ulanen Kaserne mit völlig neuer Infrastruktur 

Zur Vorbereitung der Baumaßnahmen wurden unter anderem Fernwärmeleitungen verlegt und Bestandsgebäude abgerissen. Die Fläche soll sich mit einer völlig neuen Infrastruktur in die bestehende Umgebung einfügen. Als nächster Schritte ist der Anschluss an die Entwässerung in der Mainzer Straße vorgesehen.

Zudem muss die Straße übergangsweise verlegt werden. Die Arbeiten dazu sollen bis März 2021 abgeschlossen sein, der Verkehr in Richtung Stadt soll dabei so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Den Abschluss der Erschließungsmaßnahmen bildet die Anlage von öffentlichen Straßen, Gehwegen und Grünanlagen.

Bau der Polizeigroßinspektion ab Anfang 2021

Laut Bouillon laufen die Gespräche zum Bau einer Polizeigroßinspektion bereits seit 25 Jahren. „Mit dem Neubau reagieren wir auch auf die zukünftigen Herausforderungen der Polizei und stellen ihr moderne Arbeitsplätze zur Verfügung“, so der Bauminister. Etwa 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen dort unterkommen.

Anfang 2021 beginnt dann der Bau der Polizeiinspektion. Dort sollen das Polizeirevier Alt-Saarbrücken, die Polizeiinspektion Brebach und Polizeiinspektion St. Johann in der Karcherstraße zusammengeführt werden. Laut Bouillon können so hohe Unterhaltungs-, Renovierungs- und Sanierungskosten vermieden werden. 

Kurze Wege zu zentralen Einrichtungen

Der gemeinsame Standort auf „neuestem Stand der Technik“ soll zudem Grundbedarfe an Personal, Ausstattung und Räumlichkeiten decken. Strukturen wie Kantine, Aula, Lager, der Dienstsportbereich oder die Raumschießanlage können so auf kurzem Wege optimal genutzt werden. Auch ein mehrtägiges Unterbindungsgewahrsam und ein Regionalgewahrsam soll geschaffen werden. 

Vorgesehen ist zudem etwa eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und eine moderne Ladeinfrastruktur für E-Mobilität. Im Areal Mainzer Straße seien dann darüber hinaus gute Parkmöglichkeiten und eine hervorragende Anbindung an den ÖPNV gegeben. 

In den Neubau der Großinspektion „Saarbrücken-Stadt“ werden in den nächsten beiden Jahren sollen nach heutigen Schätzungen 35 Millionen Euro investiert.

Verwendete Quellen:
– Pressemitteilung des Ministeriums für Inneres, Bauen und Sport