Deutlich weniger Badetote im Saarland

Die Zahl der Badetoten ist deutschlandweit zurückgegangen. Auch im Saarland ist dieser Trend zu verzeichnen.
Im Saarland sind im vergangenen Jahr drei Menschen beim Baden ertrunken. Symbolfoto: Marcel Kusch/dpa-Bildfunk
Im Saarland sind im vergangenen Jahr drei Menschen beim Baden ertrunken. Symbolfoto: Marcel Kusch/dpa-Bildfunk
Im Saarland sind im vergangenen Jahr drei Menschen beim Baden ertrunken. Symbolfoto: Marcel Kusch/dpa-Bildfunk
Im Saarland sind im vergangenen Jahr drei Menschen beim Baden ertrunken. Symbolfoto: Marcel Kusch/dpa-Bildfunk

Im Jahr 2019 sind im Saarland drei Menschen beim Baden ertrunken. Damit ist diese Zahl im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag (5. März 2020) mitteilte. 2018, als es einen langen und heißen Sommer gegeben hatte, waren sieben Menschen bei Badeunfällen gestorben.

Besonderes Aufsehen erregte im vergangenen Jahr der Tod eines 24-Jährigen im Losheimer Stausee: Er war im April beim Hexentanz-Fest ertrunken. Der Mann hatte es aufgrund von Alkoholisierung und der niedrigen Wassertemperatur nicht mehr ans Ufer geschafft.

Männer häufiger Opfer

Auch bundesweit ist laut DLRG die Zahl der Badetoten zurückgegangen. 2019 seien 417 Menschen ertrunken, 2018 lag diese Zahl noch bei 504. Fast 80 Prozent der Ertrunkenen seien Männer gewesen. Dies sei vor allem auf geringeres Risikobewusstsein und Selbstüberschätzung, aber auch Alkoholkonsum zurückzuführen, sagte der DLRG-Sprecher. Unfallschwerpunkte sind laut DLRG ungesicherte Badestellen wie an Seen und Flüssen.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur