„DSDS“: Saarländer Kevin und Marvin ziehen trotz Drama in nächste Runde

Die beiden saarländischen Kandidaten bei "Deutschland sucht den Superstar" Kevin Jennewein und Marvin Frederic Ventura Estradas haben es in die nächste Runde des "Auslandsrecalls" auf Mykonos geschafft. In der vergangenen Woche hatten beide jedoch mit jeder Menge Drama zu kämpfen.

In der zweiten Runde des Auslandsrecalls auf Mykonos bei der „Casting-Show“ stand die Musik eher im Hintergrund. Die Saarländer Kevin und Marvin hatten vielmehr mit persönlichen Schwierigkeiten und Psychoterror made by RTL zu kämpfen. 

Kevin landet in Chaosgruppe

Bei der Songvergabe ist dabei noch alles ganz in Ordnung. Allerdings landet Kevin aus Sulzbach in einer Chaosgruppe mit zwei chronisch zerstrittenen Kandidaten. Der Saarländer bleibt allerdings zuversichtlich: Die Gruppe sei interessant, der Song „She will be loved“ von Maroon 5 „mega“. „Bin gespannt, wie wir das mit Shada und Steve hinbekommen“, meint er. 

Und tatsächlich: Schon bei den Proben herrscht Chaos. Die Paarung mit Shada, der nicht gerade mit Gesangstalent glänzt, geht Steve gegen den Strich. Statt sich zu beteiligen, trinkt er Rotwein und parodiert seinen Mitstreiter. Auf die Aufforderung, dass er es wenigstens versuchen könnte, läuft er weg. 

Marvin muss wiedermal um Katharina kämpfen

Marvin aus Homburg dagegen ist zwar in einer harmonischen Gruppe gelandet und freut sich auch über „You are so beautiful“ von Joe Cocker“. Allerdings muss er wieder einmal um seine Freundin Katharina kämpfen. Die will aussteigen und Mykonos verlassen, weil sie das Gefühl beschlichen hatte, dass die anderen Kandidat:innen auf ihr herumhacken. Dank viel gutem Zureden von Juror Mike Singer und Marvin überlegt sich die 26-Jährige es jedoch – nach einer dramatischen Ausstiegsrede – wieder anders. 

Saarländer gerät in den Streit mit Katharina

Damit ist der Krach allerdings leider noch nicht vorbei. Denn Kevin, der sich mit Marvin angefreundet hat, will Katharina warnen, dass ihr Drama bei den anderen Teilnehmer:innen nicht so gut ankommt. Die reagiert allerdings ungehalten. „Kevin ist so ein Mensch, wenn du den siehst, willst du ihm erstmal ein paar aufs Maul geben“, meint sie. Der Sulzbacher wiederum befindet: „Nach dem ebigen Moment ist sie bei mir durch.“ Zum Vorsingen ist einzig Marvin guter Dinge. Er erwartet einen „Magic-Moment“. 

Kevin wird von Mitstreiter:innen nominiert

Für Kevin aber geht das Drama weiter. RTL hat sich für diese Folge eine besondere Gemeinheit überlegt. Die Kandidat:innen sollen eine Person nominieren, die es ihrer Ansicht nach nicht verdient hat, Superstar zu werden und die Show verlassen sollte. Sei es, weil sie schlicht kein Talent hat oder große Konkurrenz darstellt.

Kevin landet auf dem dritten Platz, was den Saarländer sichtlich mitnimmt. Er glaubt, dass die anderen DSDS-Kandidat:innen ein falsches Bild von ihm haben. Am Abend bricht er unvermittelt in Tränen aus und versucht, seine Enttäuschung in Wein zu ertränken. „Ich hab Angst, dass es mich beim Singen rausbringt“, wenn die Juroren ihn damit konfrontieren, meint er. Immerhin in seinem Team gelingt dann eine Versöhnung. Shada und Steve sprechen sich aus und beschließen zusammen zu arbeiten.

Kevin geht mit Sorge in den zweiten Auslandsrecall

Dennoch beginnt der Recall wie befürchtet. Dieter Bohlen spricht den Sulzbacher auf seine „Nominierung“ an. „Kevin hat geweint gestern, hab ich gehört“, fragt der Pop-Titan. Bohlen glaubt, dass es wohl bei vielen rüberkomme, als wüsste der Saarländer alles besser. Als Einziger war er bereits zweimal an dieser Stelle im Recall. „Halt einfach den Ball flach, sei kollegial und so“, rät der Juror. „Ich bin mir sicher, dass von dir ’ne gute Leistung kommt heute. Alles andere wäre für mich ne krasse Enttäuschung.“

Trotz Drama „Bombe gemacht“

Und tatsächlich: Kevin kann beim Singen – wie fast immer – von sich überzeugen. „Kevin du hast das als Bester gemacht. Ich finde deine Kopfstimme super.“ Er solle sein Selbstvertrauen nicht verlieren, ermuntert Bohlen. Auch Mike Singer schließt sich an: „Kevin, du hast das Bombe gemacht. Deine Stimmfarbe ist super, super schön.“

Einzig Maite Kelly findet das Haar in der Suppe: Der Saarländer habe eine Wahnsinnsstimme, „aber mich hast du noch nie so in meiner Seele getroffen.“ Allerdings stehe ihm die Demut, darum sei dies sein bislang bester Auftritt gewesen. Die Kritik ist jedoch nicht frei von Ironie, da Kelly darauf Shada dafür lobt, dass er drei Töne getroffen hat. 

Viel Lob auch für Marvin

Auch für Marvin läuft es am Ende rund. Mit seiner „Reibeisenstimme 100″, wie Bohlen es nennt, ist der Joe Cocker Song wie für ihn gemacht. Mike Singer lobt ihn für die Leidenschaft. Er sei für ihn der Beste gewesen. Allerdings ist auch hier Maite wieder anderer Meinung, ihr habe die Leichtigkeit gefehlt. Der Chef-Juror aber widerspricht: „Joe Cocker hat um sein Leben gesungen“, das habe mit Leichtigkeit nichts zu tun. 

Am Ende schaffen es beide Saarländer in die nächste Runde. Auch Katharina und Shada sind weiter. Steve und Zoe dagegen müssen die Show verlassen. Die Vorschau verspricht allerdings, dass es für das Drama weitergeht. 

Verwendete Quellen:
– TVNOW