Hans hält Corona-Verschärfungen für möglich

Lockerungen der Maßnahmen werden beim Corona-Gipfel der Ministerpräsident:innen und Kanzlerin Merkel wohl nicht beschlossen. Saar-Regierungschef Hans hält sogar Verschärfungen für möglich.
Hans schließt nicht aus, dass beim Corona-Gipfel auch Verschärfungen der Maßnahmen beschlossen werden. Foto: BeckerBredel
Hans schließt nicht aus, dass beim Corona-Gipfel auch Verschärfungen der Maßnahmen beschlossen werden. Foto: BeckerBredel
Hans schließt nicht aus, dass beim Corona-Gipfel auch Verschärfungen der Maßnahmen beschlossen werden. Foto: BeckerBredel
Hans schließt nicht aus, dass beim Corona-Gipfel auch Verschärfungen der Maßnahmen beschlossen werden. Foto: BeckerBredel

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hält Corona-Verschärfungen für möglich. Es müsse beim kommenden Gipfel eine „ungeschminkte Bestandsaufnahme über die Pandemielage in Deutschland geben“, so der Politiker am heutigen Samstag (14. November 2020) zum „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (RND).

Corona-Gipfel mit Merkel

Am Montag besprechen die Ministerpräsident:innen zusammen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) die aktuelle Corona-Lage und die Auswirkungen des Teil-Lockdowns. „Wir müssen kritisch prüfen, ob unsere bislang ergriffenen Maßnahmen ausreichen, um das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen, oder ob wir und wo wir gegebenenfalls nachbessern oder sogar noch nachschärfen müssen“, so Hans zum „RND“.

Zu früh für Entwarnung

Es sei noch zu früh, um Entwarnung zu geben. Die Entwicklung sei „immer noch dramatisch“. Auch von einer Trendwende könne man noch nicht sprechen, obwohl an manchen Tagen die Infektionszahlen weniger stark stiegen.

Zahlen lassen Lockerungen nicht zu

Zu möglichen Lockerungen sagte Hans: „Das lassen die aktuellen Zahlen nicht zu. Von einem Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner pro Woche sind wir derzeit noch meilenweit entfernt“.

 

Hans: Planbare OPs verschieben

Der saarländische Ministerpräsident sprach sich dafür aus, planbare Operationen zu verschieben, um Personal für Corona-Patient:innen verfügbar zu haben. Um die Kliniken vor einem „finanziellen Kollaps „zu schützen, brauche es daher dringend einen Rettungsschirm.

Verwendete Quellen:
– RedaktionsNetzwerk Deutschland