Hans schließt Verzögerung des Öffnungsmodells im Saarland nicht aus

Treten die nach Ostern geplanten Lockerungen der Corona-Regeln im Saarland womöglich doch erst später in Kraft? Eine Verzögerung des Projekts schließt Ministerpräsident Hans zumindest nicht aus. Aber: „Das Saarland-Modell wird kommen“, schrieb er auf Twitter.

Saar-Ministerpräsident Hans schließt nicht aus, dass sich das Saarland-Modell verzögern wird. Foto: Harald Tittel/dpa-Bildfunk
Saar-Ministerpräsident Hans schließt nicht aus, dass sich das Saarland-Modell verzögern wird. Foto: Harald Tittel/dpa-Bildfunk

Verzögerung des Öffnungsmodells nicht ausgeschlossen

Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) schließt eine Verzögerung des umstrittenen Öffnungsmodells für das Saarland aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen nicht aus. Auf Twitter schrieb Hans: „Selbst wenn wir wegen exponentiellem Wachstum einer 3. Welle nicht zum 6.4. starten könnten – das Saarland-Modell wird kommen. Mehr Tests, mehr Impfen, mehr App, mehr Freiheit, mehr Umsicht.“

Dabei unterstrich der Politiker: „Die Menschen wollen Perspektive; sind bereit, dafür was zu tun und weiter zurückhaltend zu sein.“

Öffnungen für den 6. April geplant

Das Saarland will vom 6. April an Kinos, Theater, Fitnessstudios und die Außengastronomie wieder öffnen: Voraussetzung für Gäste, Besucher:innen und Co. ist ein tagesaktueller negativer Schnelltest.

Kritik an Öffnungsmodell – Hans verteidigt Vorhaben

Zuvor hatte Hans das Vorhaben trotz Kritik verteidigt. „Wir werden diese Strategie weiterverfolgen„, sagte der Ministerpräsident am Montag (29. März 2021) in Ottweiler. Es handele es sich „im Übrigen um eine sehr vorsichtige Strategie“, die ab dem 6. April schrittweise umgesetzt werden solle. „Wir sorgen mit dem Saarland-Modell dafür, dass Aktivitäten, die im Moment drinnen stattfinden, im Verborgenen, ins Freie kommen“, sagte er.

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Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur
– eigene Berichte