Gemeinde Marpingen warnt vor Eichenprozessionsspinner

Im Saarland wurden bereits Nester des Eichenprozessionsspinners entdeckt. Auch die Gemeinde Marpingen warnt vor Kontakt mit den Raupen und hat bereits Vorkehrungen getroffen.
Die Gemeinde Marpingen hat bereits Vorkehrungen gegen den Eichenprozessionsspinner getroffen. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa-Bildfunk
Die Gemeinde Marpingen hat bereits Vorkehrungen gegen den Eichenprozessionsspinner getroffen. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa-Bildfunk
Die Gemeinde Marpingen hat bereits Vorkehrungen gegen den Eichenprozessionsspinner getroffen. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa-Bildfunk
Die Gemeinde Marpingen hat bereits Vorkehrungen gegen den Eichenprozessionsspinner getroffen. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa-Bildfunk

Seit einigen Jahren befällt der Eichenprozessionsspinner vermehrt Bäume in der Region. Auch Marpingen ist betroffen. Die ersten Sichtungen im Saarland hat es auch in diesem Jahr bereits gegeben. 

Eichenprozessionsspinner löst allergische Reaktionen aus 

Die Brennhaare der Raupen lösen beim Menschen allergische Reaktionen wie juckende Hautausschläge aus. Es kann sogar zum anaphylaktischen Schock kommen. Da die Haare sich meist in den Nestern sammeln und in der Umgebung herumfliegen können, sollten diese weitläufig gemieden werden. Insbesondere Kinder sollten die Gespinste und Raupen nicht berühren

Marpingen hat oft befallene Bäume bereits präpariert

Um das zu verhindern, hat die Gemeinde Marpingen an befallenen Bäumen Hinweisschilder angebracht. Wenn weitere Eichenprozessionsspinner entdeckt werden, stellt sie weitere auf. Die Nester werden gegebenenfalls entfernt. An Orten wie Spielplätzen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Sportanlagen und Friedhöfen, die in der Vergangenheit besonders betroffen waren, wurden Vorkehrungen getroffen. Über 100 Eichen sind mit Neembaumöl behandelt. Der natürliche Insektenabwehrstoff soll die Raupen fernhalten. 

Befall mit Raupen sollte gemeldet werden

Wer einen Befall im öffentlichen Raum oder an Waldrändern bemerkt, kann diesen der Verwaltung melden. Dort werden dann Schilder aufgestellt oder die Gespinste entfernt. Die zuständige Mitarbeiterin ist unter der Telefonnummer (06853)9116-432 oder per Mail zu erreichen. Auf Privatgrundstücken müssen die Eigentümer:innen selbst tätig werden. 

Weitere Gemeinden im Saarland betroffen

Auch in anderen Städten und Gemeinden wurde der Eichenprozessionsspinner bereits gesichtet. So warnt etwa der Landkreis St. Wendel vor einem Befall am Bostalsee. In Wadgassen sei der „Eichwald“ befallen. Zudem könnte im ganzen Saarland an Mitfahrerparkplätzen und Rastanlagen eine Kontaktgefahr bestehen. Und nicht nur die Raupe sorgt für Ärger: Auch die Grasmilbe plagt derzeit die Saarländer:innen mit juckenden Bissen. 

Verwendete Quellen:
– Gemeinde Marpingen