Nach Großbrand und Millionenschaden in Freisener Holzbaufirma – Statik wird überprüft

Nach dem Großbrand in einer Freisener Holzbaufirma überprüfen Ermittler:innen am heutigen Freitag (30. April 2021) die Statik des Gebäudes. Das ist der aktuelle Stand:

Rund 150 Kräfte waren an dem Einsatz in Freisen beteiligt. Foto: dpa-Bildfunk/Feuerwehr Landkreis St. Wendel
Rund 150 Kräfte waren an dem Einsatz in Freisen beteiligt. Foto: dpa-Bildfunk/Feuerwehr Landkreis St. Wendel

Ermittler:innen überprüfen Statik

Am heutigen Freitag überprüfen Ermittler:innen die Statik des Gebäudes einer Holzbaufirma in Freisen. Dort hat es kürzlich einen Großbrand gegeben. Zunächst müsse überprüft werden, ob Einsturzgefahr bestehe oder nicht, erklärte ein Polizeisprecher am Morgen. Erst im Anschluss könnten die Ermittler:innen nach der Ursache des Feuers suchen. Der Schaden: über zwei Millionen Euro.

 

Update: bisher keine Hinweise auf Brandstiftung 

Bislang haben die Ermittler:innen keine Hinweise auf Brandstiftung gefunden. Ein technischer Defekt sei nicht ausgeschlossen, erklärte ein Polizeisprecher am Freitag. Die Brandermittler:innen hätten allerdings noch immer nicht alle Gebäude auf dem Gelände betreten können.

Hintergrund

Auf dem Gelände des Betriebs im Kreis St. Wendel brannten am Donnerstag eine 1.200 Quadratmeter große Halle und ein 400 Quadratmeter großes Holzlager. Bei dem Brand waren zudem mehrere Gasflaschen explodiert. Die Feuerwehr war mit rund 150 Kräften im Einsatz. Eine Einsatzkraft wurde nach Angaben der Feuerwehr leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Verwendete Quellen:
– eigener Artikel
– Deutsche Presse-Agentur