Nosferatu-Giftspinne jetzt auch im Saarland angekommen

Die Nosferatu-Giftspinne ist nun auch im Saarland angekommen. Das geht aus den Daten von "Nabu Naturgucker" hervor. Demnach ist die Spinne bereits in allen Landkreisen mehrfach gesichtet worden.
Die Nosferatu-Spinne breitet sich immer stärker aus. Foto: dpa-Bildfunk | Thomas Lutz
Die Nosferatu-Spinne breitet sich immer stärker aus. Foto: dpa-Bildfunk | Thomas Lutz

Nosferatu-Giftspinne breitet sich im Saarland aus

Die Nosferatu-Giftspinne breitet sich im Saarland immer stärker  aus. Während die Spinnenart in den Jahren 2019 bis 2021 jeweils nur ein einziges Mal im gesamten Bundesland gemeldet worden war, hat sich die Zahl der Sichtungen in den vergangenen beiden Jahren stark vergrößert. Wie aus den Daten von „Nabu Naturgucker“ hervorgeht, wurde die Nosferatu-Spinne alleine im vergangenen Jahr gleich 33 Mal im Saarland gesichtet. Der Nabu hat die entsprechenden Funde anhand von Bildern bestätigt. Gesichtet wurde die bis zu acht Zentimeter große Giftspinne dabei mehrfach in allen Landkreisen sowie im Regionalverband Saarbrücken.

Nach Auswertung der Sichtungszahlen aus den vergangenen Monaten wird deutlich, dass die Spinne sich immer weiter in unserer Region ausbreitet. „Die Nosferatu-Spinne ist im Saarland angekommen“, befindet auch Ina Siebert vom Portal „Nabu Naturgucker“ in einem Bericht des „SR“.

Letzter Fund der Spinne im Saarland erst wenige Tage her

Der letzte Fund der Nosferatu-Spinne im Saarland ist erst wenige Tage alt. So wurde die Spinne am Samstag (3. Februar 2024) in Saarlouis-Fraulautern gesichtet und dokumentiert.

Wie gefährlich ist die Nosferatu-Spinne?

Auch wenn die Nosferatu-Spinne aufgrund ihrer Größe bedrohlich wirkt und giftig ist, gilt sie für Menschen grundsätzlich als ungefährlich. Ihr Biss gilt laut Nabu als ungefähr so schmerzhaft wie ein Bienen- oder ein leichter Wespenstich. Ernstere Folgen kann ein Biss allerdings  (ähnlich wie bei Bienen- und Wespenstichen) für Allergiker:innen haben. In die Hand nehmen sollte man das Tier aber auch ohne Allergie lieber nicht, da die Spinne sich sonst bedroht fühlt und angreift. Stattdessen sollte man die Spinne lieber in einem Gefäß fangen und draußen aussetzen.

Hier könnt ihr den Fund einer Nosferatu-Spinne melden

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Wer eine Nosferatu-Spinne gesehen hat, kann seinen Fund über das Portal „Nabu Naturgucker“ melden. „Wir freuen uns über jede zusätzliche Beobachtung. Besonders wertvoll sind dabei Belegfotos, denn so lässt sich die Art sicher nachweisen“, erklärte der Nabu kürzlich im Rahmen einer Pressemitteilung.

Verwendete Quellen:
– Informationen des Nabu
– eigene Recherche
– Saarländischer Rundfunk