Nosferatu-Giftspinne auch in Trier gesichtet

Aus Daten von den "Nabu Naturgucker" geht hervor, dass die giftige Nosferatu-Spinne ihren Weg nach Trier gefunden hat. Doch wie gefährlich ist die Spinne für Menschen wirklich?
Die Nosferatu-Spinne wurde nun auch in Trier gesichtet. Foto: NABU/Robert Pfeifle
Die Nosferatu-Spinne wurde nun auch in Trier gesichtet. Foto: NABU/Robert Pfeifle

Sichtungen von Nosferatu-Spinne in Trier

Die ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet stammende Nosferatu-Spinne hat sich inzwischen fast deutschlandweit ausgebreitet. Das machen Ergebnisse des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) und des Beobachtungsportals nabu-naturgucker.de deutlich. Die gemeldeten Sichtungen zeigen deutlich: auch in der Region Trier scheint die Nosferatu-Spinne angekommen zu sein. So gab es zum Beispiel Sichtungen im Palastgarten, in Trier-West sowie am Mattheiser Weiher. Aber auch am Petrisberg und nahe der Universität wurden Sichtungen gemeldet.

Nosferatu-Giftspinne breitet sich auch im Saarland aus

Die Nosferatu-Spinne ist auch im benachbarten Saarland angekommen. Wie aus den Daten von „Nabu Naturgucker“ hervorgeht, wurde die Nosferatu-Spinne alleine im vergangenen Jahr gleich 33 Mal im Saarland gesichtet. Der Nabu hat die entsprechenden Funde anhand von Bildern bestätigt. Gesichtet wurde die bis zu acht Zentimeter große Giftspinne dabei mehrfach in allen Landkreisen sowie im Regionalverband Saarbrücken.

Wie gefährlich ist die Nosferatu-Spinne?

Auch wenn die Nosferatu-Spinne aufgrund ihrer Größe bedrohlich wirkt und giftig ist, gilt sie für Menschen grundsätzlich als ungefährlich. Ihr Biss gilt laut Nabu als ungefähr so schmerzhaft wie ein Bienen- oder ein leichter Wespenstich. Ernstere Folgen kann ein Biss allerdings  (ähnlich wie bei Bienen- und Wespenstichen) für Allergiker:innen haben. In die Hand nehmen sollte man das Tier aber auch ohne Allergie lieber nicht, da die Spinne sich sonst bedroht fühlt und angreift. Stattdessen sollte man die Spinne lieber in einem Gefäß fangen und draußen aussetzen.

Hier könnt ihr den Fund einer Nosferatu-Spinne melden

Wer eine Nosferatu-Spinne gesehen hat, kann seinen Fund über das Portal „Nabu Naturgucker“ melden. „Wir freuen uns über jede zusätzliche Beobachtung. Besonders wertvoll sind dabei Belegfotos, denn so lässt sich die Art sicher nachweisen“, erklärte der Nabu kürzlich im Rahmen einer Pressemitteilung.

Verwendete Quellen:
– Informationen des Nabu
– eigene Recherche