Mordverdächtiger im Fall Gregorius bringt sich um

Einer der Männer, die Peter Gregorius umgebracht haben sollen, hat sich im Saarbrücker Gefängnis getötet.

Die Polizei konnte die Leiche von Peter Gregorius bislang nicht finden. Archivfoto: BeckerBredel
Die Polizei konnte die Leiche von Peter Gregorius bislang nicht finden. Archivfoto: BeckerBredel

Ein Verdächtiger im Mordfall Peter Gregorius hat sich im Gefängnis in Saarbrücken das Leben genommen. Das berichtet die „Saarbrücker Zeitung“ am heutigen Dienstag (5. Januar 2021).

Gregorius seit 19 Jahren vermisst

Der 53-Jährige wurde beschuldigt, Gregorius zusammen mit zwei Komplizen umgebracht zu haben. Gregorius wird seit über 19 Jahren vermisst. Nachdem neue Hinweise eingegangen waren, nahm die Polizei das tatverdächtige Trio im August 2020 fest. Die Männer befinden sich seitdem in Untersuchungshaft.

Leiche bislang nicht gefunden

Ihnen wird vorgeworfen, den Völklinger im September 1991 unter einem Vorwand in einen Wald bei Wadgassen gelockt haben. Dort hätten die Angeschuldigten laut Staatsanwaltschaft den 27-Jährigen dann unter anderem mit einem dazu präparierten massiven Stock geschlagen und getreten. Bei der Attacke sei Gregorius gestorben. Seine Leiche konnte bislang nicht gefunden werden. Die Tatverdächtigen sollen ihn in dem Wald vergraben haben.

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Wir berichten normalerweise nicht über Suizide, um keine Nachahmer zu ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn du oder eine Person in deinem Umfeld Selbstmordgedanken hat, wende dich bitte umgehend an Hilfestellen. Informationen findest du hier.

Verwendete Quellen:
– Saarbrücker Zeitung
– eigene Berichte