Nachfolge von “Sankt J.” in Saarbrücken: Schon im März soll es weitergehen

Nach dem Aus der Kult-Kneipe „Sankt J.“ in Saarbrücken vor wenigen Tagen steht offenbar schon eine Nachfolge fest. So soll es bereits im März weitergehen:

Rechts im Bild zu sehen: das „Sankt J.“ am St. Johanner Markt in Saarbrücken. Foto: Facebook/Sankt J.

Saarbrücker Kult-Kneipe „Sankt J“ zum Jahresende geschlossen

Für viele kam es überraschend, als Gastronom Jochen Gräser vor wenigen Wochen das Aus der Saarbrücker Kult-Kneipe „Sankt J.“ verkündet hatte. „Da uns der Mietvertrag von den neuen Hauseigentümern nicht verlängert wurde, verlassen wir mit unserem Team, die ‚kleine Anstalt für betreutes Trinken‘ zum 31.12.“, hieß es damals in einem Facebook-Post der Gaststätte. Rund 15 Jahre lang hatte Gräser das „Sankt J.“ erfolgreich betrieben. Dafür bedankte sich der Gastronom: „Mit viel Wehmut und aber auch ein bisschen Stolz blicken wir auf die vergangenen 15 Jahre voller Lust, Liebe, Wahnsinn und Leidenschaft zurück, die wir hier auf 35 Quadratmeter für Euch alle inszenieren durften“.

Nachfolge offenbar schon geklärt: Ab März soll es weitergehen

In dem Abschiedspost des „Sankt J.“ wurde bereits die Hoffnung auf eine würdige Nachfolge angedeutet. „Da nach Herrmann Hesse jedem Anfang ein Zauber innewohnt, lassen wir uns alle mal überraschen, ob dieser besondere Platz im Leben und Herzen der Saarbrücker weitere Jahrzehnte übersteht“, hieß es in der Mitteilung. Dieser Wunsch scheint sich nun offenbar zu erfüllen.

„Das Sankt J. soll das Sankt J. bleiben“

Wie die „Saarbrücker Zeitung“ berichtet, soll bereits ein Nachfolge-Betreiber in den Startlöchern stehen. Details zu dem neuen Betreiber sind noch nicht bekannt, aber eines steht offenbar fest: Bereits im März soll die Kneipe wiedereröffnen. Nach ersten Informationen soll es kaum Änderungen geben und „das Sankt J. weiter das Sankt J.“ bleiben.

Weitere Hintergrundinformationen zu der Nachfolge der Saarbrücker Kult-Kneipe am St. Johanner Markt findet ihr in dem Bericht der „Saarbrücker Zeitung“ (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
– eigener Bericht
– Bericht der „Saarbrücker Zeitung“